Kaffeehaus adieu.

Unter der Invasion von McDonald's in das Mutterland der Haute Cuisine hat Frankreich bereits gelitten. Nun droht den Gourmets mit dem Einzug des US-Kaffeeriesen Starbucks ein neuer Kulturschock. In dem Land, wo essen wesentlich mehr als nur Nahrungsaufnahme bedeutet, wird die Eröffnung von zwei Starbucks-Filialen in Paris als Angriff auf die Volksseele gewertet.

Bernard Quartier, Sprecher der französischen Kaffeehausbesitzer, sagt dem US-Eindringling daher wenig Erfolg voraus: "Ich glaube nicht, dass dieses Konzept funktionieren wird. Nichts kann die Gemütlichkeit und Geselligkeit eines französischen Kaffeehauses ersetzen." Bei Starbucks sieht man das freilich gelassen. "Wir sind nicht zum Erfolg in Frankreich verpflichtet", meint Vorstandsvorsitzender Howard Schultz. "Wir arbeiten auf lange Sicht."

Wer weltweit im Durchschnitt drei Filialen pro Tag eröffnet, kann sich mit der Eroberung der Grande Nation Zeit lassen. Na dann: Kaffeehaus adieu.

Achtung, Humorkontrolle!

British Airways fordert alle Passagiere auf, keine Witze auf den amerikanischen Strecken zu machen, die missverstanden werden könnten. Der Grund: Eine britische Studentin ist auf dem Flughafen in Miami verhaftet worden. Auf die Frage, was sie in ihrem Rucksack hätte, antwortete sie lächelnd: "Eine Bombe." Der Studentin droht nun eine halbjährige Gefängnisstrafe. - British humour ist, wenn man trotzdem lacht.

Schoko-Schonfrist.