Der in Europa gebräuchlichste Standard trägt den spröden Namen IEEE 802.11b. Er leistet elf Megabit pro Sekunde und steckt in fast allen Geräten.

Fünfmal so stark ist der 802.11a mit bis zu 54 Megabit (MB). Ihn benutzt beispielsweise Apple. Er ist allerdings nicht mit dem b-Standard kompatibel.

Neu ist der g-Standard, der ebenfalls 54 MB Bandbreite hat, aber im selben Frequenzbereich wie b arbeitet. IT-Experten rechnen damit, dass sich der künftige i-Standard durchsetzen wird, der mehr Sicherheit gewährleisten soll.

Generell sind die drahtlosen Standards - außer a - abwärts kompatibel. Wer eine b-Karte im Laptop hat, kann auch am g-Hotspot surfen, umgekehrt geht's nicht unbedingt. Wenn das Notebook also aktueller ausgerüstet ist als der Zugangspunkt, hat man Pech gehabt. Ebensolche Probleme kann es hierzulande mit dem a-Standard geben. "In zwei Jahren wird sich das aber erledigt haben, dann kann jedes Gerät mehrfrequent zugreifen", sagt Berlecon-Analyst Thorsten Wichmann. Mehrere Herstellerinitiativen arbeiten daran, die Funktionsweisen der Standards aufeinander abzustimmen - damit Siegeszüge à la Microsoft unterbleiben.