Traum Ich habe einen TraumSeite 3/3

Heute gilt es als wichtigste Voraussetzung für Erfolg, dass man nichts riskiert. Du brauchst eigentlich nur zu spielen, dass du Erfolg hast. Mehr nicht. Aber wenn du Erfolg hast und einen Fehler machst, sind da eine Million Menschen, die über dich lachen. Ich habe immer versucht, der Angst vor dem Scheitern zu widerstehen. Ich besitze zum Beispiel eine Firma, die ein Gerät entwickelt hat, mit dem man Öl aus Wasser lösen kann. Ölspuren und -teppiche, die Flüsse und Meere verschmutzen, lassen sich damit beseitigen. Außerdem habe ich etwa 20 Millionen Dollar in das flying wheel, eine mechanische Energiespeichertechnik, investiert. Und verloren. Wie gesagt: Ich hatte lange Zeit nicht die besten Träume.

Dieser Traum, letzten November, gab mir das Gefühl, dass immer ein Engel um mich herum ist. Er hat sich seitdem nicht mehr gezeigt. Deshalb weiß ich nicht, ob er mein Schutzengel ist. Aber ich bin seitdem nicht von einem Truck überfahren worden, auch meine Kinder nicht. Meine Freunde und ich sind gesund.

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Ich hatte wirklich Glück in letzter Zeit.

Aufgezeichnet von Ralph Geisenhanslüke

Kevin Costner , 49, studierte Betriebswirtschaft und Marketing, um dann doch Schauspieler zu werden. Seine Karriere begann als Leiche in Lawrence Kasdans »The Big Chill«. Kasdan verpflichtete ihn erneut für seinen Edelwestern »Silverado« (1985). Mit »Die Unbestechlichen« (1987) gelang Costner der Aufstieg in Hollywoods Oberliga. Vorläufiger Höhepunkt seiner Karriere war der Indianerfilm »Der mit dem Wolf tanzt« (1990), der mit sieben Oscars ausgezeichnet wurde. Nach einer Reihe von Misserfolgen übernahm Costner Produktion, Regie und Hauptrolle in dem Cowboy-Film »Open Range«, der diese Woche in Deutschland anläuft.

 
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