Kunst Nur wer’s nicht kann, kann’sSeite 3/3

Der Kunsttheoretiker Arthur C. Danto stellt die Skepsis gegenüber der „Hobbyisierung“ der Kunst jedoch zurück, er äußert sich vielmehr wohlwollend darüber, dass die Künstler davon entlastet sind, bei ihrer Arbeit weiterhin auf etwas verpflichtet zu sein. Und er paraphrasiert sogar Marx und Engels, wenn er schreibt: „Man kann jetzt am Morgen ein abstrakter Maler sein, am Nachmittag ein Photorealist und am Abend ein minimaler Minimalist. Oder man schneidet Bilderbögen aus oder macht, was einem, verdammt noch mal, Spaß macht.“

Wolfgang Ullrich lebt in München, ist Kunstwissenschaftler und lehrt an der Hochschule für Bildende Künste in Hamburg. Zuletzt sind von ihm erschienen: „Tiefer hängen – Über den Umgang mit der Kunst“ und „Die Geschichte der Unschärfe“, beide im Verlag Wagenbach

 
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