interview „Reichtum anders verteilen“

Was wollen die Initiatoren einer neuen Linkspartei?

DIE ZEIT: Herr Mulia, Sie gehören zu denen, die eine neue linke Partei gründen wollen. Derartige Projekte sind in der Vergangenheit reihenweise gescheitert, warum sollten Sie Erfolg haben?

Marc Mulia: Die Unzufriedenheit der Menschen mit der neoliberalen Politik der Bundesregierung ist so groß wie nie zuvor. Und anders als früher gibt es heute keine öffentlich sichtbare Alternative mehr.

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DIE ZEIT: Die PDS haben Sie abgeschrieben?

Marc Mulia: Sie ist im Kern eine Ostpartei geblieben und steht nicht für eine breite gesellschaftliche Opposition.

DIE ZEIT: Da die Lücke so groß ist, gibt es auch gleich zwei Vorstöße zur Gründung einer neuen Partei, Ihre „Wahlalternative“ und die „Initiative Arbeit und Soziale Gerechtigkeit“ von bayerischen IG-Metallern.

Marc Mulia: Wir haben eine Diskussion in Gang bringen wollen…

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