In Deutschland werden mittlerweile mehr Personenwagen auf Firmen als auf Privatpersonen zugelassen. Nach einer Analyse des Leverkusener Prognose-Instituts B&D Forecast erreichten die gewerblichen Zulassungen im 1.

Quartal 2004 exakt 50,7 Prozent, der Anteil der Privatpersonen betrug erstmals weniger als die Hälfte der Neuregistrierungen. B&D-Chef Ferdinand Dudenhöffer schließt daraus, "dass die privaten Autokäufer immer noch verunsichert sind und sich beim Kauf zurückhalten". Der leichte Aufschwung beim Neuwagenverkauf, der sich im März und April (plus 3,3 Prozent) abzeichnete, ist also primär auf Dienstwagenkäufer zurückzuführen. Dabei hat nicht etwa Mercedes-Benz mit seinen 51,7 Prozent den höchsten relativen Anteil an gewerblichen Zulassungen. Ganz vorn liegen BMW (68,9 Prozent) und Audi (66,4 Prozent). Selbst VW, Ford, Porsche und Opel liegen vor Mercedes.

Im Schnitt verkaufen deutsche Hersteller 58,5 Prozent ihrer Pkw an gewerbliche Kunden, bei den Importmarken sind es bloß 36,7 Prozent. Aufgrund der hohen Benzinpreise hat Dudenhöffer jetzt auch seine Absatzprognose für das Gesamtjahr nach unten revidiert: 3,3 Millionen Autos statt der ursprünglich geschätzten 3,4 Millionen. Das wären lediglich gut 60 000 mehr neue Pkw als im Flautejahr 2003.