WORTE DER WOCHE
"Es tut mir leid, dass die Gefangenen diese Demütigungen erleiden mussten."
George W. Bush, amerikanischer Präsident, zur Misshandlung irakischer Gefangener durch US-Soldaten
"Unser Land hatte eine Verpflichtung, sie korrekt zu behandeln. Wir taten es nicht."
Donald Rumsfeld, amerikanischer Verteidigungsminister, zum selben Thema
"Wir entschuldigen uns zutiefst bei jedem, der von einem unserer Soldaten misshandelt wurde."
Tony Blair, britischer Premierminister, zu den Vorwürfen gegen britische Soldaten
"Er ist an unserem nationalen Feiertag, dem Tag des Sieges, aus dem Leben gegangen, und er ging unbesiegt."
Wladimir Putin, russischer Präsident, zum Anschlag auf den tschetschenischen Präsidenten Kadyrow
"Hans Eichel ist Finanzminister und bleibt Finanzminister."
Franz Müntefering, SPD-Parteivorsitzender, zur anhaltenden Diskussion über die Zukunft Eichels
"Wenn wir jede Woche eine andere Sparsau durch das Land treiben, verunsichern wir die Verbraucher weiter und werden irgendwann selbst geschlachtet, und zwar vom Wähler."
Fritz Kuhn, Grünen-Finanzexperte, zur Finanzpolitik der Bundesregierung
"Nirgendwo lässt es sich so bequem ohne Arbeit leben wie in Deutschland."
Friedrich Merz, stellvertretender CDU-Fraktionsvorsitzender, zur Begründung seiner Forderung nach weiteren Einschnitten bei den Sozialleistungen
"Das Trauerspiel geht nicht weiter, es wird ein neues Spiel angepfiffen."
Reinhard Bütikofer, Vorsitzender Bündnis 90/Die Grünen, zur möglichen Fortsetzung der Verhandlungen über das Zuwanderungsgesetz
"Wir sehen uns häufiger, als wir unsere Frauen sehen - was wir beide sehr bedauerlich finden."
Gerhard Schröder, Bundeskanzler, über die Zahl seiner Treffen mit Außenminister Joschka Fischer
"Fachkräfte fallen nicht vom Himmel, sie müssen ausgebildet werden."
Edelgard Bulmahn, Bundesbildungsministerin (SPD), vor der Annahme des umstrittenen Gesetzes zur Ausbildungsplatzabgabe durch den Bundestag
"Ich bin jetzt ein Dickmops und bekenne mich dazu."
Verona Feldbusch, Werbeikone, über den Schwangerschaftsspeck nach der Geburt ihres Sohnes
- Datum 13.05.2004 - 14:00 Uhr
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- Quelle DIE ZEIT, 21/2004
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