Comic ade.

Japans junge Abgeordnete lieben Comics - im Gegensatz zu ihrem Ministerpräsidenten. Junichiro Koizumi soll laut Tageszeitung Asahi Schimbun die Parteijugend jüngst bei einem Mittagessen angehalten haben: "Schicken Sie gefälligst keine E-Mails von Ihren Handys und lesen Sie im Parlament keine Comics. Ich kann Sie von meinem Platz aus sehen." In Japan sitzen junge Parlamentarier in den ersten Reihen und rücken mit steigendem Alter nach hinten auf. Ans ungestörte Comic-Lesen dürfen sie aber frühestens in dreißig Jahren wieder denken.

Spenden für Bam.

In unserer vergangenen Ausgabe berichteten wir über die Situation in der iranischen Stadt Bam vier Monate nach dem Erdbeben (Stadt der Decken, ZEIT Nr. 21/04). Zahlreiche Leser fragten daraufhin nach Spendenmöglichkeiten. Das "Bam-Projekt" unter Leitung iranischer Nichtregierungsorganisationen koordiniert den Wiederaufbau. Informationen hierzu bietet die Internet-Seite der Architekturzeitschrift Memar unter www.memarnashr.com. Das Kultur- und Hilfswerk Avicenna sammelt ebenfalls Spenden (Stadtsparkasse Siegen: Kontonummer 1185974 - BLZ 46050001 - Stichwort "Bam") - für Spendenquittungen bitte Adresse angeben.

Ausgezeichnet.

Zwei ZEIT-Redakteure zählen zu den Preisträgern des 19. Herbert Quandt Medien-Preises. Uwe Jean Heuser und John Jungclaussen werden für das von ihnen herausgegebene Buch Schöpfer und Zerstörer - Große Unternehmer und ihre Momente der Entscheidung ausgezeichnet. Die Preisverleihung findet am 22.

Juni in Frankfurt am Main statt.