e-government E-Mail ans AmtSeite 4/4
Aber Media@Komm versucht, noch eine viel größere Hürde des E-Government zu nehmen: die digitale Signatur. Per Gesetz ist die elektronische Unterschrift für amtliche Transaktionen vorgeschrieben. Sie basiert auf einem System aus Chipkarten und Lesegeräten – aber eine solche Ausstattung besitzt kaum jemand. Sie hat sich noch nicht durchgesetzt.
Immerhin könnte die digitale Signatur helfen, Sicherheitsbedenken zu minimieren. Die halten nämlich noch etwa ein Viertel der Unternehmen davon ab, E-Government-Angebote anzunehmen. Jeder vierte Bürger wird ohnehin nicht für digitale Dienste zu begeistern sein, weil er Computer und Internet gar nicht nutzt, schätzen E-Government-Entwickler. Die Online-Projekte lohnen sich aber nur, wenn ein Großteil der Bevölkerung mitmacht. Denn nur dann könnte die Zahl real existierender Ämter verringert werden.
- Datum 27.05.2004 - 14:00 Uhr
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- Quelle (c) DIE ZEIT 27.05.2004 Nr.23
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