Film Wie verwandelt
Ein Gespräch mit dem Regisseur Andres Veiel über Glanz und Elend der Schauspielschüler
Hatte das früher auf Partys einen guten Klang, wenn Sie sagten: Ich studiere Psychologie?
Es ging so. Ein Teil der Leute denkt ja immer: Jetzt kommt der Röntgenblick, jetzt werden sie durchschaut.
Haben Sie sich gewünscht, sagen zu dürfen: Ich bin Schauspielschüler?
Das wäre besser angekommen. Oder wenigstens: Ich studiere an einer Filmhochschule.
Warum ist das eigentlich so?
Schauspielschüler sind unter Gleichaltrigen schon sehr angesehen. Vielleicht liegt es daran, dass sie sehr früh bereits am Theater spielen, richtig arbeiten, auf der Bühne und mit echten Regisseuren, während andere Studenten noch davon reden müssen, was sie eigentlich irgendwann mal machen wollen. Schauspielschüler, die fand ich toll, allein schon, weil sie es geschafft hatten, aufgenommen zu werden.
Wie sah Ihr Kontakt zu ihnen denn aus?
- Datum 03.06.2004 - 14:00 Uhr
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- Quelle (c) DIE ZEIT 03.06.2004 Nr.24
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