energie Windstrom in SeenotSeite 2/2
Die Befürchtung, dass der Schaden von Horns Rev die gesamte Windbranche in einen Strudel zieht, teilt Vestas-Chef Svend Sigaard indes nicht. „Die Probleme sind leicht erklär- und lösbar“, sagt er und verweist auf die beiden Vestas-Windparks, die störungsfrei vor der britischen Küste laufen. Auch der Stromversorger Elsam will den Baubeginn eines neuen Windparks mit 30 Turbinen in der Themse-Mündung nicht verschieben – wohl aber noch mal einen kritischen Blick auf die eingesetzte Technik werfen.
So einfach kommt Vestas bei Peter Weißferdt nicht davon. Für die Mühlen in Deutschlands erstem Offshore-Park Butendiek soll ein besser gegen Salzluft geschützter Transformator eingesetzt werden. Technisch wäre man dann auf der sicheren Seite. Doch die Risiken der Windkraft auf hoher See – aufgedeckt durch die Fehler von Horns Rev – verunsichern die Privatinvestoren. Die Finanzierung für das Projekt 34 Kilometer westlich vor Sylt wird schwierig. Die Projektmanager wissen das: „Jetzt kriegen alle das große Flattern.“
- Datum 17.06.2004 - 14:00 Uhr
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- Quelle (c) DIE ZEIT 17.06.2004 Nr.26
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