- Grundsätzlich gibt es für Ausländer künftig nur noch zwei Aufenthaltstitel: eine (befristete) Aufenthalts- und eine (unbefristete) Niederlassungserlaubnis. Außerdem sollen Arbeitsgenehmigung und Aufenthaltserlaubnis in einem Akt erteilt werden.

- Der Aufnahmestopp für ausländische Arbeitnehmer bleibt grundsätzlich erhalten, hoch qualifizierten Wissenschaftlern und Topmanagern kann jedoch von Anfang an Niederlassungserlaubnis gewährt werden.

- Selbstständige können eine Aufenthaltserlaubnis erhalten, wenn sie 1 Million Euro investieren und 10 Arbeitsplätze schaffen.

- Studenten dürfen nach dem Examen ein weiteres Jahr bleiben, um in dieser Zeit eine Arbeitsstelle zu finden.

- Der Flüchtlingsstatus wird auch bei nichtstaatlicher und geschlechtsspezifischer Verfolgung gewährt.

- Die Bundesländer können Härtefall-Kommissionen einrichten und zur Ausreise verpflichteten Ausländern trotzdem eine Aufenthaltserlaubnis erteilen.

- Neuzuwanderer müssen Sprach- und Integrationskurse besuchen. Wer nicht teilnimmt, bekommt unter Umständen seine Aufenthaltserlaubnis nicht verlängert.