existenzgründer Kleine Firmen, große FehlerSeite 3/3
Nicht immer bedeutet ein Scheitern auch das Ende. Andreas Thielemann hat den Neuanfang gewagt. Ganz klein, Schritt für Schritt. Abschluss des Insolvenzverfahrens, Neueintrag in die Handwerksrolle, gründliche Marktanalyse. Diesmal hat er alles genau geplant und durchgerechnet. Einige seiner Kunden sind zurückgekehrt, neue durch Empfehlungen hinzugekommen. Er bleibt am Ball, legt viel Wert auf Service und Qualität, fängt keine neue Arbeit an, ohne die alte beendet zu haben, und lässt seine Kunden das Holz beim Händler direkt bezahlen. „So prüfe ich die Liquidität“, sagt er.
Ohnehin werde auf Gründerveranstaltungen viel zu viel von Darlehen gesprochen, hat Thielemann festgestellt. Er hingegen würde vor allem einen Rat geben: „Die Kosten im Keller halten. Man kann mit sehr wenig anfangen.“
- Datum 01.07.2004 - 14:00 Uhr
- Seite 1 | 2 | 3 | Auf einer Seite lesen
- Quelle (c) DIE ZEIT 01.07.2004 Nr.28
- Versenden E-Mail verschicken
- Empfehlen Facebook, Twitter, Google+
- Artikel Drucken Druckversion | PDF
-
Artikel-Tools präsentiert von:



