Der Cashflow oder Finanzierungsüberschuss gibt an, wie gut es den Unternehmen geht. Er zeigt, wie viel Geld vorhanden ist, um zu investieren, Kredite zu tilgen, Dividenden oder Steuern bezahlen zu können oder eigene Aktien zurückzukaufen. Der operative Cashflow ist ein engeres Maß, er berechnet sich aus den Einnahmen und Ausgaben des eigentlichen Unternehmenszweckes.

Unter Investitionen werden hier die Ausgaben der Unternehmen für langfristige Sachanlagen verstanden. Die Ausrüstungsinvestitionen müssen das laufende Geschäftsjahr überdauern. Hierzu zählen Maschinen, Computer oder Geschäftsfahrzeuge.

Lohnstückkosten sind eine Kennziffer, die den Lohn in Relation zur erbrachten Leistung setzt, also wie viel Brötchen der Geselle pro Stunde backt oder wie viele Reifen der Arbeiter pro Tag wechselt. Lohnstückkosten können für Produkte, Unternehmen und ganze Volkswirtschaften berechnet werden.

Die Lohnquote zeigt den Anteil von Löhnen und Gehältern am Bruttoinlandsprodukt (BIP). Steuerabgaben und empfangene Transfers sind darin nicht enthalten.

Die Gewinnquote ist wie die Lohnquote ein wichtiges Maß für Verteilungsfragen in einer Volkswirtschaft. In Deutschland fließen in die Gewinnquote neben den Unternehmens- auch die Vermögensgewinne ein, wie die Einkommen aus Verpachtung und Vermietung sowie Zinsen und Dividenden.