Catherine David: Ich bin sehr traurig, dass er uns so früh verlassen hat. Doch bereits sein letztes Zeitungsgespräch im August las sich wie eine lange Abschiedsrede. Jacques Derridas strahlende Intelligenz, seine Verführungskunst und Güte empfand ich immer als ungeheuer erregend. Hinter seinem kompromisslosen Denken, das er selber mit seinem geschärften Sinn für Raffinement, Paradoxien und Aporien erklärte, steckte ebenso viel Unruhe wie Großzügigkeit, die mich hoffen lassen, dass sie uns dauerhaft begleiten.

Die Kunsthistorikerin Catherine David leitete 1997 die documenta X und ist heute Direktorin des Museums Witte de With in Rotterdam

Michel Deguy: Zwei seltsame Gefühle bewegen mich in den Tagen nach seinem Tod: Der Tod eines wahren Denkers lässt uns um das Denken fürchten; Angst ergreift uns, als bedeute sein Verlust auch den des Gedankens. Dennoch, zu sagen, "er ist nicht mehr da", bedeutet auch: Er ist ein gigantischer Denker. Die einfache Bestätigung seines Genies, um ein Wort aus dem 18. Jahrhundert zu gebrauchen, das er selbst immer wieder benutzte, bringt alles Lästern zum Verstummen. Es bleibt unsere Anerkennung, unsere Verschuldung, um ein anderes seiner großen Motive zu erwähnen. Oder noch einfacher, es bleibt sein unglaublich vielgestaltiger, immenser, weltweiter Einfluss. Um diesen Gruß, dieses "Andenken" zu beschließen, sage ich nicht, welchen Menschen wir, seine Freunde, verlieren: Tausend Erzählungen, tausend Lobreden werden an seiner Legende stricken. Die Freundschaft, der Äther der Philosophie, über deren Herkunft er von Aristoteles an meditierte, war für ihn kein Wahlspruch, keine leere Devise, keine Konstruktion. Seine Freunde stehen vor einem Abgrund.

Der Literaturprofessor, Philosoph und Schriftsteller Michel Deguy ist ein ehemaliger Klassenkamerad von Jacques Derrida. Aus dem Französischen von Katja Nicodemus

Richard Rorty: Jacques Derrida war der einfallsreichste Philosoph seiner Zeit. Ich denke, die Philosophiegeschichte wird von ihm sagen, er stehe so zu Heidegger, wie Heidegger zu Nietzsche stand. Heute lesen wir die Schriften von Hume, Kant und Hegel, als bildeten sie eine dialektische Abfolge. Genauso wird es mit Nietzsche, Heidegger und Derrida geschehen. Doch wie man Kant kaum als einen Schüler von Hume bezeichnen kann und auch Hegel nicht als Schüler Kants, so falsch wäre es zu meinen, Derrida arbeite im Schatten seiner beiden großen Vorgänger. Seine Arbeit ist ohne ihr Werk ebenso undenkbar wie ohne Freuds Werk. Aber er las ihre Texte auf eine Art und Weise, wie sie das niemals vorhersehen konnten. Als Person war Derrida tolerant, bescheiden und großzügig. Doch sobald er sich an seinen Schreibtisch setzte, schrieb er nur, um sich selbst zu gefallen und niemandem sonst. An die Erwartungen anderer machte er keinerlei Zugeständnisse. Sein Selbstvertrauen und sein intellektueller Mut befähigten ihn zu wahrhaft originellem Schaffen.

Jene, die glauben, die Philosophie sollte eine quasi naturwissenschaftliche, problemlösende Disziplin sein, die Definitionen ausbuchstabiert, konnten mit Derrida nichts anfangen – so wenig wie er mit ihnen. Doch die Philosophie wird immer in sterile Scholastik ausarten, wenn nicht von Zeit zu Zeit jemand wie Hegel, Wittgenstein oder Derrida auftaucht und mit alten Sachen gründlich aufräumt. Solche Denker haben den Einfluss, den sie ausüben, nicht deshalb, weil sie neue Methoden entwickeln, um alte philosophische Probleme zu lösen. Sie haben Einfluss, weil sie es uns ermöglichen, unsere alten Probleme spöttisch zu betrachten und vielleicht laut über sie zu lachen. Derrida wird nicht in Erinnerung bleiben, weil er eine Methode erfunden hat, die Dekonstruktion heißt. An Wittgenstein erinnern wir uns schließlich auch nicht deshalb, weil er er die normalsprachliche Analyse erfunden hat. Keiner der beiden Philosophen wird mit irgendeiner besonderen Lehre in Verbindung gebracht werden – irgendeiner These, deren Wahrheit sie beweisen konnten. Vielmehr werden Wittgenstein und Derrida im Gedächtnis bleiben, weil sie die Vorstellungskraft ihrer Leser befreit haben. Frankreichs Präsident Chirac traf genau den richtigen Ton, als er sagte, Derrida habe "versucht, die freie Bewegung zu finden, die allem Denken zugrunde liegt".

Richard Rorty ist Professor für Literaturwissenschaft an der Universität Stanford/Kalifornien. Aus dem Englischen von Karin Wördemann

S eyla Benhabib: An einem Tag im Jahr 1976 sah ich Jacques Derrida zum ersten Mal. Ich war graduierte Studentin der Philosophie an der Yale University und stand in Naples PizzaRestaurant in einer Schlange hinter Derrida und Paul de Man. Ich erinnere mich an Derridas umwerfenden Anzug aus grau-violettem Samt und an seinen silbergrauen Haarschopf. In diesem Ort schien er fehl am Platz, doch er wirkte ganz ungezwungen, sprach mit Studenten, die die Nähe der beiden Meister suchten. In den siebziger und achtziger Jahren hegte ich Zweifel an den Arbeiten von Derrida. Die radikale Kritik an der westlichen Metaphysik, die deren "phallogozentrische" Voraussetzungen dekonstruierte, schien mir übertrieben und widersprüchlich. Mit seinen ständigen Beschwörungen der Kraft des "Performativen" vermied Derrida schwierige Fragen zur ethischen Bedeutung der Dekonstruktion.

Nach dem Skandal um Paul de Mans krypto-faschistische Vergangenheit wurde seine Philosophie immer stärker mit Fragen der Ethik konfrontiert. In den späten achtziger Jahren schrieb Derrida dann eine Reihe bemerkenswerter Texte. In Gesetzeskraft, Über die Freundschaft und einem kurzen, aber wunderbaren Essay The Declarations of Independence, den er anlässlich der Zweihundertjahrfeier der amerikanischen Revolution verfasste, schrieb er als ein Ultraliberaler. Er wollte zeigen, wie fragil die fundamentalen Unterscheidungen sind, auf denen jeder Liberalismus beruht – die Unterscheidung von Gesetz und Sitte, Recht und Gerechtigkeit, Naturgesetz und gesetztem Recht. Noch bevor er sich in einem Text mit dem unmöglichen Titel Die Einsprachigkeit des Anderen oder die ursprüngliche Prothese in den neunziger Jahren dem Kosmopolitismus und der prekären Lage der illegalen Einwanderer zuwandte, beschrieb Derrida den ethischen Impuls seiner Philosophie. Aufgewachsen als algerischer Jude, war er in den für ihn wichtigsten Sprachen, dem Hebräischen und dem Arabischen, gleichermaßen "sprachlos". Unfähig, in diesen Sprachen bei den anderen Gehör zu finden, entwickelte er sich zu einem Meister des Französischen. Das Gefühl für die Fragilität der Sprache und für die Schwierigkeit, "beim anderen Gehör zu finden", verließ ihn jedoch nie.

Heute, da Intoleranz und gewaltsame Konfrontation mit dem "Anderssein" um sich greifen, erinnert uns sein Werk daran, dass all dieses Sein in sich grundlegend gebrochen ist. Das ist nicht bloß eine epistemologische oder metaphysische Aussage, sondern auch eine ethisch-politische. Eindringlich legt sie uns nahe, die Heterogenität und Pluralität der Welt durch Akte spielerischer, ironischer und zuweilen frustrierend uneindeutiger Dekonstruktion anzunehmen.

Seyla Benhabib ist Professorin für Philosophie und Politische Wissenschaft an der Yale-Universität/USA. Aus dem Englischen von Karin Wördemann

Étienne Balibar: Dieser große Lehrer hat uns viele Lektionen erteilt. Derrida hat die eigene und die kollektive Verantwortung bis zum Äußersten getrieben und uns dazu gezwungen, das Problem des Rechts und der Gerechtigkeit immer wieder neu zu denken. Obwohl wir uns in unseren Analysen nicht immer einig waren, vertraten wir die gemeinsame Überzeugung, dass Intellektuelle und Künstler der Herrschaft von Staat und Markt widerstehen und auch mit ehemaligen Gegnern in den Dialog treten sollten – wie es Derrida tat, als er sich mit seinem alten Widersacher Habermas verbunden hatte. Das Nachdenken über die Zukunft der Universität, der Philosophie und die Verantwortung der Intellektuellen wird uns ohne Derrida sehr viel schwerer fallen. Doch wir werden nicht aufhören, aus seinem Vorbild unsere Kraft zu ziehen. Lebe wohl, lieber Jacques, oder besser gesagt: bis morgen.

Étienne Balibar lehrte Philosophie an der Universität Paris-Nanterre und an der Universität Kalifornien. Aus dem Französischen von Michael Mönninger

Barbara Vinken: Jacques Derrida ist tot. Das kann man nicht begreifen, weil er so lebendig war, lebendig, schon immer, im Angesicht des Todes. Sein Leben sprühte verschwenderischer vor der ihm immer gegenwärtigen Dunkelheit des Todes, vor dem ihm immer vor Augen stehenden Ende. Derrida war nicht nur die Inkarnation eines idealen Philosophen. Er liebte nicht nur die Weisheit, sondern die Sprache, in die gekleidet sie allein sichtbar werden kann. So war er überdies ein idealer Philologe, ein die Buchstaben und die Wörter Liebender. Auch wenn viele sich bemüht und nur wenige verstanden haben, ihn zu lesen, haben Generationen von Lesern durch ihn die Aufmerksamkeit, die Demut, die leidenschaftliche Liebe zur Sprache gelernt, ihre Schönheit, ihre Abgründigkeit, ihre Verspieltheit, ihr Versprechen. Er hat uns ins Gedächnis geprägt, dass die Sprache mehr ist als die graue Dienstmagd der Informationsvermittlung und anders klingen kann als das hölzerne, geborstene Medium, das die Kommunikationsgesellschaft aus ihr macht.

In dem philosophischen Briefroman der Carte postale hat er einige der schönsten Liebesbriefe der europäischen Literatur geschrieben. Mehr noch hat er darin eine französische Tradition des Schreibens fortentwickelt, für die ihre Beziehung zur Sprache eine erotische, das Herz aller Erotik war. Radikaler als andere hat er diese Beziehung im Vokabular der hohen Liebe neu belebt. Die Sprache, und nicht irgendeine, die französische Sprache war für ihn seine einzige, wahre Herrin, der er sich bedingungslos unterworfen, der er sich ganz ergeben hat. In der Tradition der hohen Liebe gesteht er, dass das Französische seine einzige Sprache war, gerade weil es nicht die seine war.

Derrida stellte sich die Aneignung des Französischen nicht als einen Kampf zwischen Vätern und Söhnen vor, in dem es gälte, die Alten einzuverleiben und auszuplündern, um das Eigene an die Stelle zu setzen. Derrida beschreibt sein Verhältnis zur Sprache vielmehr als die Beziehung zu einer Liebesherrin, die man weder beherrschen noch besitzen und schon gar nicht ausplündern kann, eine Geliebte, die nie ganz die eigene, meine werden kann. Denn immer behält sie eine ferne, sich entziehende Reinheit, bleibt sie an einem anderen Ort der "l'amour au loing", wie es bei den Troubadouren hieß.

Derrida bezeugt dies Verhältnis zur Sprache, die immer Sprache eines anderen ist, in einer Passion für das Französische, das er schreibt wie kein anderer. Als Subjekt, das in sich durch diese Leidenschaft nicht bei sich und nicht mit sich selbst identisch ist. Das hat für die Kolonialmacht Europa eine eminent politische Pointe: Vergewaltigung nämlich wäre der Anspruch auf jeden Eigenbesitz der Sprache, eine Herrschaft über die Sprache, die als eigene Herrschersprache den Anderen zur Beherrschung aufgezwungen wird. Jeder ist sich in der Sprache Anderen aufgegeben.

Die universale Struktur der Sprache, die vom Anderen herkommt, gefasst in das Verhältnis zu einer Geliebten, bezeugt der algerische Jude Derrida, der an den Rändern Europas im Maghreb geborene jüdische Algerier. Sein Zeugnis verwandelt das Stigma der Geburt in eine Gnade nicht allein für sich, sondern für die Kultur Europas, in die, hineingeraten, er die Spur einer Begegnung einzog, eine Spur, die sie von ihrem Identitätsfundamentalismus und ihrer Wesensversessenheit befreite. Eine unbedingte Liebe zum Anderen verlieh ihm eine unerhörte Fähigkeit, gerecht zu sein, dem Anderen in akribischer Lektüre und ohne Anflug von selbstgerechter Blauhelm- oder Befreiungsrhetorik Gerechtigkeit widerfahren zu lassen.

Das Eintragen dieser Spur in die Sprache, das Herauslesen dieser Spur aus der Sprache haben ihm in der Profession der Philosophie, die zu einem ganz und gar männlichen Geschäft der Identitätspolitik zu verkommen drohte und sich vornehmlich dadurch auszeichnet, im Namen der Vernunft alles andere (allem voran alles Weibliche) zu bannen, den Ärger der Kollegen, hässliche Anwürfe, niederträchtige Intrigen und absurde Verdrehungen gebracht. So hart das für ihn war und sosehr er an solchen Verletzungen litt, so erkennt man doch leicht darin die Eifersucht derer, die, zur Liebe unfähig, im Rechthaben groß sind. Derridas Werk ist nicht allein eine Liebeserklärung an die französische Sprache, sie ist darin ein höchster Ausdruck dessen, was die europäische Kultur als eine der Liebe auszeichnet. Seine Schriften zeigen auch von den Rändern her, und zwar im Sich-Ausliefern an den Anderen, Europa seine Bestimmung auf. Man kann nur hoffen, dass wir sie ergreifen können. Dass es dieses Werk gibt und dass es bei uns bleibt, tröstet uns. Zutiefst sind wir dafür dankbar.

Barbara Vinken ist Professorin für Französische Literaturwissenschaft an der Universität München

Martin Seel: Noch immer erscheint das Denken von Jacques Derrida vielen als ein vorwiegend ästhetisches Denken – weil es sich oft in einer skrupulösen Interpretation philosophischer und literarischer Texte entwickelt und weil es sich stets in Texten vollzieht, die einer auffälligen sprachlichen Choreografie unterliegen. Doch dieser Eindruck ist falsch. Sein Denken ist ein jederzeit sokratisches Denken – eines, das Spannungen und Widersprüchen im menschlichen Selbstverständnis auf der Spur ist und auch dort auf der Spur bleibt, wo andere dem Verlangen nach System und Einheit erliegen. Sein Verfahren ist das beharrliche Aufzeigen der grundlegenden Gebrochenheit, Unfertigkeit und Unschlüssigkeit menschlicher Orientierungen, gleich, welcher Art – einschließlich der philosophischen Konstruktionen, die diesen Zustand zu beheben versuchen. Es ist dieser Gestus des Sicheinlassens auf das Unbestimmte im Bestimmten, der für die Kunst und Kunsterfahrung der Gegenwart außerordentlich produktiv gewesen ist. Seit Benjamin und Adorno dürfte es keinen Denker gegeben haben, der auf die Künste in vergleichbarer Weise gewirkt hat. Was verstünden wir von Elfriede Jelineks Texten, wenn wir sie nicht als eine wilde Dekonstruktion unserer sprachlichen Gewohnheiten zu lesen verstünden!

Durch seine Analysen hat Derrida das Gespür für künstlerische Operationen gestärkt, die ihren Raum und ihre Zeit, ihr Sagen und ihr Zeigen in eine unüberschaubare Ordnung bringen. Die Kultivierung dieses Sinns für Differenz und Differenzierung ist eine durch und durch hermeneutische Kunst. Trotzdem wurde Derridas Denken gern in eine blanke Opposition zur philosophischen Hermeneutik gerückt. Schon die Annäherung zwischen ihm und Hans-Georg Gadamer seit Beginn der achtziger Jahre hätte hier eine Warnung sein sollen. Wogegen die Dekonstruktion nämlich angeht, ist lediglich das Klischee einer Hermeneutik, die sich über Texte und Werke nur beugt, um ihres Sinns habhaft zu werden. Dieser Verdinglichung des Sinnbegriffs hat Derrida mit Nachdruck widersprochen; er hat den Blick für Prozessualität und Dynamik aller Bedeutungsbildung geschärft. Dies erinnert daran, dass in der Kunst wie im Leben letztlich nur das einen Sinn macht, was keinen eindeutigen hat. Jürgen Habermas hat über Gadamer einmal gesagt, ihm sei die "Urbanisierung der Heideggerschen Provinz" gelungen. Von Jacques Derrida wird sich einmal sagen lassen, ihm sei die Revitalisierung der hermeneutischen Kapitale geglückt.

Martin Seel ist Professor für Philosophie an der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität Frankfurt am Main

Robert B. Brandom: Derrida verdanken wir eine der originellsten und kraftvollsten Kritiken des 20. Jahrhunderts an den traditionellen Auffassungen von der "Metaphysik der Bedeutung" und der Rationalität. Die leidenschaftlichsten unter seinen Verächtern und Bewunderern einte die unkritische und irrige Annahme, eine grundsätzliche Zurückweisung dieser Metaphysik würde auf eine Zurückweisung ihrer Phänomene selbst hinauslaufen. Uneins waren sie lediglich darüber, ob Letzteres zu beklagen oder zu begrüßen sei. Die beste Reaktion auf Derridas Werk besteht meines Erachtens darin, Wege zu finden, die die zentrale Rolle charakterisieren, die den Praktiken des Gebens und Verlangens von Gründen bei der Etablierung von Bedeutungen zukommt. Und zwar auf eine Weise, die nicht von Derridas brillanten, spielerischen, gleichwohl aber eindringlichen Mahnungen unterboten wird, mit denen er uns immer wieder an die unvermeidliche Zerbrechlichkeit, Instabilität, Kontingenz und Widerspenstigkeit erinnert, die jedem unserer Diskurse, sei er noch so gewissenhaft konstruiert, innewohnen.

Robert B. Brandom ist Professor für Philosophie an der Universität Pittsburgh/USA – Aus dem Englischen von Eva Gilmer