Roman Die Königin des BösenSeite 6/6
Dort taucht sie – meist nachts – ab ins Schreiben, und dann, wenn ein Roman abgeschlossen ist, in die Totalerschöpfung. »Prosa zu schreiben ist extrem anstrengend, ich vergesse das immer wieder. Ich gerate völlig aus meiner Form, das ist mit nichts anderem vergleichbar. Gegen Ende eines Romans treibt man sich zum Äußersten.« Als Schriftstellerin fühlt Alison Kennedy sich trotzdem nicht. »Ich kann nie glauben, dass ich wirklich ein nächstes Buch schreibe.« Jedes Buch ein neuer Ringkampf mit dem Leben, ein neues Gehen dorthin, wo es dunkel wird. Das Leben? Fragen wir noch mal Jennifer Mercy Wilson. »Das Leben – immer gut für die eine oder andere aufwühlende Erfahrung, was? Ich glaube, es meint es gar nicht böse, es ist einfach so groß, dass es ab und zu mal brutal wirken muss.«
Also bin ich frohRomanBelletristikRoman; aus dem Englischen von Ingo HerzkeA. L. KennedyBuchKlaus Wagenbach2004Berlin19,50280Ingo Herzkeenglisch- Datum 11.11.2004 - 13:00 Uhr
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- Serie belletristik
- Quelle (c) DIE ZEIT 11.11.2004 Nr.47
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