DIE ZEIT: Am Dienstag nächster Woche empfängt der FC Bayern München in der Champions League Maccabi Tel Aviv. Was bedeutet dieses Spiel für Sie?

Vahid Hashemian: Wir müssen mindestens unentschieden spielen, um weiterzukommen.

ZEIT: Ein Spiel gegen Tel Aviv ist für Sie wie ein Spiel gegen Ajax Amsterdam?

Hashemian: Ja. Mir ist es egal, gegen wen wir spielen.

ZEIT: Zum Hinspiel vor einigen Wochen in Israel hat Ihnen der iranische Fußballverband allerdings mit Bestrafung gedroht, falls Sie nach Israel reisen sollten. Laut Deutscher Presseagentur wären Sie der erste muslimische Sportler aus Iran seit der islamischen Revolution 1979 gewesen, der in Israel antritt.

Hashemian: Ja, aber ich hatte Rückenschmerzen und konnte nicht spielen. Da habe ich mir gesagt: Ich bleibe in Deutschland. Erst zum nächsten Spiel gegen Dortmund ging es mir wieder besser, nachdem ich mit Spritzen behandelt worden war. Aber ich habe bis heute Rückenprobleme.

ZEIT: War dies vielleicht die erste Verletzung in Ihrer Karriere, die Ihnen gelegen kam?