Interview »Ich bewundere Treue, die auf nichts spekuliert«

Die ARD sendet den letzten Teil von Edgar Reitz’ großer TV-Saga »Heimat«. Ein Gespräch über die Suche nach dem Verlässlichen, in der Liebe, in der Kunst – und in Europa

DIE ZEIT : Herr Reitz, Ihre am 15. 12. anlaufende Heimat 3 endet am Neujahrsmorgen des Jahres 2000, mit dem weinenden Gesicht von Hermanns Tochter Lulu. In den letzten vier Jahren hat sich die Stimmung in Deutschland sehr verändert. Ist das noch das Land Ihres Films?

Edgar Reitz : Die letzten Jahre haben nicht so viel verändert wie die Jahre zuvor. Merkwürdig ist, dass man kaum den Zeitpunkt bestimmen kann, ab wann diese Veränderungen eintraten. Das Wende-Jahr 1989/90 war voll von euphorischen Aufbrüchen. Hunderttausende haben in dieser Zeit ihre Lebenskonzepte überdacht. Von heute aus können wir nur sagen, dass es vorbei ist, dass überall ein Mangel empfunden wird, nicht nur Geldmangel, sondern auch ein Sinnmangel. Da ist ein unmerklicher Verlust eingetreten, nicht nur im Individuellen, auch in der Politik. Und wenn wir den Blick über die Grenzen richten, sehen wir, dass es überall so gelaufen ist. Ganz Europa klagt über dieselben Verluste.

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ZEIT : Was ist da passiert?

Reitz : Offensichtlich haben wir einen Fehler gemacht, nämlich zu meinen, dass der Markt alles regelt. Was Vermögen, was Arbeit heißt, ist nicht mehr an Orte gebunden und hinterlässt die Menschen ratlos. Wir sind ja als Menschen nicht wirklich mobil, wir bleiben an unsere Körper und unsere Geschichte gebunden, und unsere Sinne suchen Halt in der Welt an den vertrauten Orten. Aber das Lebensglück hat sich entmaterialisiert. Das ist unglaublich schwer zu beschreiben, weil es sich als Atmosphäre abspielt. Unsere Sinnlichkeit ist orientierungslos geworden. Das ist für mich auch als Filmemacher ein Problem, denn ich bin auf die Bilder angewiesen, und es gibt nichts, was mehr entwertet wurde als die Bilder. Es ist eine Bilderpest ausgebrochen. Wo können überhaupt noch Bilder für sich sprechen?

ZEIT : Was wäre dagegen zu unternehmen? Brauchen wir mehr »Werte«, wie es immer heißt?

Reitz : Werte sind auch nur abstrakt, aber einige von ihnen sind in der Geschichte schmerzlich erkämpft worden, und insofern sind sie wichtig. Beispielsweise die Toleranz, das Gegenteil von Fundamentalismus. Das Erbe der Freiheitsbewegungen in Europa haben wir ja noch gar nicht richtig angetreten. Die USA sind eine religiös geprägte, fundamentalistische Gesellschaft. Sie waren einmal Vorbild in vielen Stilfragen des Lebens, heute nicht mehr, weil sie die Antwort auf unsere Fragen nicht mehr geben.

ZEIT : Und welche wären diese Fragen?

Reitz : Die Amerikaner können nicht leben, ohne zwischen Gut und Böse zu unterscheiden. Wir jedoch sehen, dass in allem, was wir anfassen, in der Familie, im persönlichen, aber auch im politischen Bereich, Gut und Böse nicht trennbar sind. Wir in Europa müssen lernen, mit der Ambivalenz zu operieren. Daher haben wir auch unsere europäische Identität noch nicht gefunden. So gesehen, ist der Begriff »Heimat« auch eine europäische Frage.

ZEIT : Die meisten, die von »Identität« reden, meinen gerade nicht diese freiheitlichen Ambivalenzen, sondern etwas Verlässliches…

Reitz : Der Wunsch nach Verlässlichkeit ist ja auch legitim. Vor allem im Zwischenmenschlichen, in der Familie. Familie ist seit den Sechzigern ein umstrittenes Modell menschlicher Beziehungen. Sie ist kein Modell für heile Welt. Alle Konflikte, die es gibt, treten in verschärfter Form in der Familie auf, doch im Hintergrund steht immer die Frage nach der Lösung. Familie ist ein Lösungsmodell, wenn man so will, das Modell des Dramas, der Tragödie, der Katharsis. Wo man dem aus dem Weg geht, findet keine Konfliktlösung mehr statt.

ZEIT : Wenn man Konflikte familiär lösen soll, rückt die Politik dann nicht sehr weit in die Ferne?

Reitz : Ich würde es umdrehen: Die Politik ist sehr weit entfernt von den Menschen. Politik ist zu einer losgelösten, verselbstständigten Form des Handelns geworden. Eine neue Politik kann nur vom Privaten aus gedacht werden: Wenn ich mich verstehe, werde ich für andere verständlich. Das Private hat heute den Hautgout des Rückzugs und steht zu Unrecht im Verdacht, sich aus der Verantwortung zu stehlen.

ZEIT : Heimat 3 ist mehr noch als die vorangegangene Staffel ein Familienepos. Können Sie an der Simon-Familie zeigen, was Sie meinen?

Reitz : Ich bin auf eine Spannung gestoßen: Dieser Hermann, der ja ein bisschen mein Alter Ego ist, der junge gebildete Mann, der mit allen seinen künstlerischen Idealen in die Welt hinausstürmte, er mobilisierte Kräfte, die auf Veränderung, auf Allgemeinheit zielten. Nun kommt er aus der Welt zurück, auf eine merkwürdige Weise leer und schwach. Wenn er seinen Brüdern gegenübertritt, zumal dem Familienpatriarchen und Unternehmer Anton, dann wäre er gerne jemand, der größer und klüger ist. Aber er ist es nicht. Natürlich würden die Helden von 68, die in die Freiheit hinausgestürmt sind, jetzt gerne dastehen und sagen: Wir haben die Antwort. Heute aber ist der Intellektuelle doch merkwürdig ratlos. Ich sympathisiere allerdings mit dieser Ratlosigkeit.

ZEIT : Was bleibt dann übrig?

Reitz : Am Ende scheint es, als müssten wir ganz von vorn anfangen. Deswegen habe ich, auch weil ich keine schlüssige Antwort weiß, das Bild der Familie an den Schluss gestellt. Denn immerhin ist der ganze Clan am Ende beieinander. Und auch Lulu, wenn sie weint, ist im Haus des Vaters. Sie erlebt ein bisschen Kontinuität. So, wie die fetten Jahre vorbei sind, sind auch die Jahre der großen Worte vorbei.

ZEIT : Als Sie 1984 den Begriff »Heimat« für Ihren Film verwendeten, sorgte das für Aufsehen, weil Sie ein privates Erleben der Zeitläufte zeigten, jenseits der Urteile der Geschichtsschreibung. Damals behaupteten Sie, es sei eine »Unschuld« im Heimatlichen. Würden Sie das heute auch noch sagen?

Reitz : Nein, diese Unschuld ist weg, vielleicht gab es sie nie. Worauf ich aber bestehen würde, das ist »Heimat« als Erzählhaltung. Die Lust am Erzählen geht kaputt, wenn man sich dauernd moralisch kontrolliert. Erzählen ist ja keine intellektuelle Tätigkeit, sondern es besteht darin, dass wir die zahllosen Bruchstücke aus unserem Gedächtnis neu zusammensetzen. Wir bauen uns ein neues Leben. Eine Erzählung ist immer eine Neukonstruktion aus den Trümmern des gelebten Lebens – und das kann nur lustbetont funktionieren. Ich fühle diese Erzähllust in mir, aber dazu muss ich die moralische Kontrolle erst einmal auslagern.

ZEIT : Den Zeitraum, den die Heimat 3 umfasst, hat der Zuschauer unmittelbar miterlebt. Wird er seine Version der Zeitgeschichte am Film korrigieren, oder wird er es dauernd besser wissen als der Film?

Reitz : Ich hoffe vor allem, dass sich das Gefühl einer Aufwertung des eigenen Lebens einstellt. Es ist ein großes Angebot von Figuren da, aus denen man seine Lieblinge wählen kann. Das schafft auch Raum fürs eigene Leben: Der Zuschauer könnte in der Geschichte vorkommen. Das Ganze findet außerdem in diesem alles beherrschenden Medium Fernsehen statt. Man hat als Autor seine Schwierigkeiten mit dem Medium, aber letztlich ist nichts mit ihm vergleichbar. Eine Ausstrahlung im Hauptprogramm ist daher eine große Auszeichnung, nicht für den Film, sondern für die menschliche Erfahrung, die in ihm dargestellt wird.

ZEIT : Gibt es dafür denn noch ein TV-Publikum?

Reitz : Ich hoffe, dass auch Leute wieder fernsehen, die es aufgegeben haben. Es bleibt ein Verlust, dass intelligente Menschen sich vom Fernseher zurückgezogen haben. Das ist andererseits meine Chance, denn die Leute sehen, dass ihr Leben ein Filmstoff ist. Dadurch kann jeder es ein Stück weit retten.

ZEIT : Nicht nur Hermann will sein Leben im Vertrauten retten, alle Figuren scheinen von dieser Suchbewegung ergriffen zu sein. Ist das etwas Deutsches?

Reitz : Das ist schon sehr deutsch. Man konnte sich ja in Deutschland über Jahrhunderte seines Lebensraumes nicht sicher sein. Und wenn Sicherheit herrschte, war es meistens fatal für die Nachbarn. So hat sich ein typisch deutsches Landschaftsgefühl entwickelt, angefüllt mit all unseren romantischen Vorstellungen. Man betrachtet deutsches Land immer mit besonderen Augen, es ist immer Seelenlandschaft – in aller Ambivalenz, denn darin stecken auch ungute Ängste. Entscheidend ist aber, dass es nie ein einheitliches Bild ergibt. Aber das finde ich in Ordnung, denn in dieser Zersplitterung bleiben wenigstens die richtigen Fragen offen. In meinen Diskussionen im Ausland erlebe ich immer wieder, dass unser deutsches Landschaftsempfinden großes Staunen auslöst.

ZEIT : Steuert der Film also unterhalb des Historischen eine mythologische Schicht an?

Reitz : Der Film kann eigene Mythen erzeugen, die Gattung Film, aber auch die Heimat- Trilogie – auch sie hat ihre besonderen Mythen gebildet. Es gibt Figuren mit geradezu mythischer Kraft, etwa die Großmutter aus Heimat 1, auch die Maria. Das Hermännchen als Intellektueller und ewig Nicht-Ankommender hat das auch. Ich glaube, dass eine Figur wie Anton ein sterbender, aber noch vorhandener deutscher Mythos ist: der klassische deutsche Erfinder, Grübler. In diesen Figuren liegt eine gewisse Allgemeingültigkeit, obwohl das nie beabsichtigt war. Es ging nie um Symbolik.

ZEIT : Ist das Mythologische, die Allgemeingültigkeit, das Rettende an der Kunst?

Reitz : Nein, nicht nur. Es gibt auch die individuelle Momenterfahrung, das Besondere an einer Sekunde, das nur die Filmkunst beschreiben kann. Das Licht an dem Morgen, an dem Hermann Clarissa vom Zug abholt – es wird immer einen Bezug zu dem Augenblick haben: Meine Frau verlässt mich. Diese Sekundenerfahrung ist überhaupt nicht allgemein gültig, aber sie kann durch den Film der Vergänglichkeit entrissen werden.

ZEIT : Machen nur die Figuren solche Erfahrungen oder auch die Zuschauer?

Reitz : Jeder Zuschauer. Truffaut sagte ja einmal, ein Film setze sich erst im Kopf des Zuschauers zusammen. Der Film ist in so vielen individuellen Varianten vorhanden, wie es Zuschauer gibt, sodass auch ich als Autor nicht wissen kann, wie oft es den Film gibt. Ich weiß nur eines, meine Bilder halten den Moment fest, in dem die Kamera eingeschaltet wurde. Das wird mir klar, wenn ich die Schauspieler altern sehe. Nach 20 Jahren sind sie andere geworden. Es rührt mich, wenn ich erlebe, dass ein längst Verstorbener mit seiner vergangenen körperlichen Präsenz heute noch seine Zuschauer bewegt.

ZEIT : Versammelt Heimat 3 deswegen sein Personal immer wieder zu Tableaux vivants?

Reitz : Genau deswegen. Ich glaube, wir können das Glück nicht in uns allein finden, das Glück sucht Gesellschaft. Und es gibt das Glück nur als Erinnertes, denn erst in der Erinnerung bestätigt es sich.

ZEIT : Der Film ist gelegentlich melodramatisch und greift auch zu Mitteln der Seifenoper…

Reitz : Ich würde nicht von »Soap« sprechen. Es ist wirklich fatal, dass die Kunstgeschichte des 20. Jahrhunderts bestimmte Bereiche des Menschlichen tabuisiert hat, Liebe, Krankheit, Trennung, Tod. Die großen Dinge galten nicht mehr als kunstfähig, man überlässt sie dem Unterhaltungsgewerbe. Ich habe mir gesagt, du bist auf einem falschen Weg, wenn du dich bei einem Thema, das »Heimat« heißt, davor drücken würdest.

ZEIT : Rebelliert der Film also gegen eine gewisse Coolness im Film, gegen ein Pathosverbot?

Reitz : Das Pathosverbot ist ein Erbe des Protestantismus. Die Italiener beispielsweise haben mit solchen Soap-Elementen kaum Probleme, denken Sie an Fellini, Visconti. Man schämt sich dort nicht der Gefühle. Ich mag diesen Kunst-Protestantismus nicht mitmachen. Ich bin übrigens einer der wenigen deutschen Filmemacher, die aus katholischen Regionen kommen. Ich sage das, obwohl Kirche für mich längst keine Rolle mehr spielt. Ich weiß, dass ich vielen »protestantischen« Kritikern damit Zahnschmerzen bereite. Aber mein Publikum sieht das anders.

ZEIT : Was provoziert so an den großen Gefühlen?

Reitz : Dass man zulässt, gerührt zu sein, ohne genau zu wissen, warum. Und dass man das Gefühl der Rührung nicht gleich theoretisieren kann. Ich möchte als Filmer nicht dastehen wie ein Pfarrer, der den Leuten ihre Rührung gleich wieder wegnimmt, indem er sie in den Dienst irgendwelcher Glaubensfragen stellt. Es gibt Augenblicke im Film, in denen dem Sentiment Raum gegeben werden muss, etwa im Umkreis von Antons Tod. Warum sitzt da sein Sohn stumm weinend am Sterbebett, obwohl er das ganze Leben lang vom Vater unterdrückt worden war? Wenn man genau hinsieht, stellt man fest, dass das Umfeld solcher Szenen ein vollkommen anderes ist als in den Seifenopern.

ZEIT : Wirken die Charaktere deswegen so sehr mit Bedeutung aufgeladen? Hermann und Clarissa sind ja auch das hohe, reine Liebespaar, das die Dichter der Romantik beschäftigte. Wie weit reicht diese romantische Spur in Ihrem Film?

Reitz : Liebe ist ja ein kultureller Begriff. Wer ihn benutzt, greift auf zahllose im Umlauf befindliche Muster von Liebe zurück, die der Schlager, der Film oder die Literatur bereithält. Jeder, der liebt, will den darin steckenden Ansprüchen gerecht werden. Hermann und Clarissa sind in diesem Punkt extrem romantisch. Sie hatten sich früh kennen gelernt und jetzt, als sie sich wiedertreffen, wollen sie ein gemeinsames Leben ganz aus Liebe aufbauen. Das ist natürlich hoch ideologisch. Der Versuch, ihre Glückserwartung in Realität umzusetzen, kann nicht gut gehen. Mir ist hier ein Kontrast wichtig: Ich möchte das Ich-Ideal der Menschen in der Konfrontation mit der Wirklichkeit beschreiben. Wie stößt das Leben die Menschen von diesem Selbstideal-Sockel herunter? Wir alle haben diese romantischen Ideale, und das am meisten romantische Ideal, das im Umlauf ist, ist die Vorstellung einer Karriere. Erfolg ist ja die wundersame Erfüllung des Ich-Ideals. Deswegen sind alle so ratlos, wenn die Liebe aus ist oder die Karriere bricht: Sie haben kein Gegenkonzept zu ihrer idealen Vorstellung von der eigenen Person.

ZEIT : Ist das ein Appell zur Bescheidung?

Reitz : Nein, denn es gibt keine Alternative zum Ich-Ideal. Einfaches Bescheiden wäre ja nur ein Aufgehen in einem gesellschaftlichen Mechanismus. In den Sechzigern und Siebzigern gab es solche Ideal-Vorstellungen einer politisierten Weltjugend, aber das erscheint uns inzwischen als lächerlich.

ZEIT : Dann wäre die Romantik also eine Quelle der Moderne, eines modernen Lebens, aus dem wir letztlich nicht entkommen können…

Reitz : Romantik ist die Quelle der individualistischen Moderne, der Träume von Liebe, Künstlertum – und auch von Wachstum, Mobilität, dieses Gedankens, sich immer im Aufbruch zu befinden und das Leben als Reise anzusehen, in unbekannte Fernen, künstlerisch oder einfach nur persönlich. Das ist in Deutschland immer noch tief in den Herzen und wird heute natürlich kommerzialisiert.

ZEIT : Ist das in besonderer Weise die Erfahrung einer Generation?

Reitz : Meine Generation – und die von 68, geht in dieser Frage sehr stark auf. Ich suche nach einer erzählerischen Antwort auf unsere Lebensbild-Idee, auf die Frage: Was bleibt übrig von alldem, was ich in meinem Leben gewollt habe? Es ist ja legitim, auch etwas von seinen Träumen retten zu wollen.

ZEIT : Wie überträgt sich das auf die Generation der Post-68er, im Film auf die Generation Lulus?

Reitz : Ich sehe, dass die Hybris in der nächsten Generation nicht so stark ausgeprägt ist. Die Jüngeren pflegen einen viel stärkeren Zusammenhang untereinander, ihr Interesse an Kontinuität steht im Vordergrund. Denken Sie nur an Lulus Treue zu ihrem verstorbenen Partner, dem Vater ihres Kindes. Diese Treue finde ich bewundernswert, denn sie spekuliert mit nichts. Lulu hat ein Studium hinter sich, bekommt die Chance, ihr Wissen anzuwenden, und diese Chance wird ihr plötzlich genommen. In Lulus Generation geht es um die Frage, wo das Können und das Wissen bleiben. Ob das, worauf man stolz ist, noch seinen Wert behält. Lulu stellt fest, dass ihr ganzes Können zur Ware geworden ist, auf dem Markt wird sie als Architektin plötzlich nicht mehr gebraucht. Das ist eine andere Lage, da war Hermann noch ein echtes Wohlstandskind. Ich mache mir um Lulu große Sorgen.

Das Gespräch führte Thomas E. Schmidt

 
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