Kongo Krieg um Diamanten, Gold und ColtanSeite 11/11
Aus diesen Gründen fühlen sich die Kongolesen, die schon auf der Schwelle zu einer nationalen Identität waren, in den Provinzen Nord- und Süd-Kivu immer wieder vom Nachbarland Ruanda bedroht. Nach den Erfahrungen der letzten vier Jahre, hat Ruandas Präsident Paul Kagame nicht aufgehört, mit seiner markanten Popularität in Washington und seiner moralischen Stärke - Ruanda ist als Land immer noch traumatisiert und gezeichnet durch den Genozid - im Ost-Kongo für Unruhe zu sorgen. Jetzt hat er zum wiederholten Male Versucht, seine Truppen einmarschieren zu lassen. Er macht es immer so geschickt, dass die diplomatischen Beobachter darüber verzweifeln. Nun muss man ihm wegen des Friedens in der Region einmal nicht nur die taktische Gelbe, sondern jetzt die klare abschreckende Rote Karte zeigen.
- Datum 26.09.2008 - 11:21 Uhr
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- Quelle (c) ZEIT.de, 24.12.2004
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