Rechtschreibstreit Vorschlag zu einem deutschen Rechtschreibungs-Vereine
Wie man dem Gräuel unserer allgemeinen Schreibverwüstung Abhilfe verschaffen könnte
Vorbemerkung:
Kein Thema, weder Hartz noch Pisa, weder Humboldt noch Rehhagel, weder Hitler noch Moppel-Ich, hat die Deutschen 2004 so tief und leidenschaftlich bewegt wie die Reformation der Rechtschreibung. Überall im Land, ob im Bonner Hofgarten oder auf Berlins Alexanderplatz, versammelten sich Hunderttausende, darunter sogar Frauen, in brennender Sorge um die deutsche Sprachgemeinschaft. Keine Gewald!, so schallten die Sprechchöre den Kultusministern entgegen, die es kaum wagten, sich der wogenden Menge zu stellen, und stattdessen die Wasserwerfer orderten. Eine blockierte Republik hielt den Atem an.
Renommierteste Persönlichkeiten, unter ihnen Nobelpreisträger Günter Grass und der Träger der Goldenen Feder Frank Schirrmacher, auch Christian Meier (Caesar), Kai Diekmann (Die Bibel), Althumorist Loriot und viele andere stemmten sich mit ihrer ganzen intellektuellen Kraft gegen die neuen Schreibgebote. Doch die andere Seite blieb ohne Einsehen. Und so scheint es, als wäre jetzt, am Ende dieses fatalen Jahres, immer noch kein Frieden möglich als müsste der strenge Hader sich weiterschleppen ins nächste Jahr, ins nächste Jahrzehnt und ins nächste Jahrhundert, von Generation auf Generation, von Ewigkeit zu Ewigkeit.
Dabei ist er schon so alt dieser Streit, so uralt. Bereits 1782 hat Gottfried August Bürger, der Dichter der Lenore und des Münchhausen, versucht, ihn zu schlichten. Sein Vorschlag zu einem »Rechtschreibungs-Vereine« (das Wort »Verein« meint hier keinen Klub, sondern Übereinkunft, Kompromiss) blieb indes Fragment unwahrscheinlich, dass er heute bei den »mißhelligen Parteien« Gehör findet. Auch Bürger hatte schließlich einzusehen, wie fruchtlos alle Arbeit am deutschen Volkssprachkörper bleiben muss. 1794 starb der große Mann, noch nicht 47 Jahre alt, verarmt, verbittert, geschieden und in Göttingen. B.E.
Der Gräuel unserer allgemeinen Schreibverwüstung ist bekannt und liegt Jedermann vor Augen. Es sind wohl nicht zwei Schreiber in unserm ganzen Vaterlande, welche völlig überein schrieben. Es ist kein Wunder, wenn bei einer so allgemeinen Anarchie ein Jeder glaubt, Gesetze vorschreiben zu dürfen. Es ist dieses der Sprache weit nachtheiliger, als man glauben sollte. Da man auf die Art Keinen eines Fehlers mehr zeihen kann, so entsteht dadurch eine Sorglosigkeit durch die ganze Sprachlehre, die, anstatt vorwärts zu helfen, rückgängig macht.
Daß unsere ältere und so genannte gewöhnliche Rechtschreibung, wie wir sie nähmlich in Zeitungen, Intelligenz-Blättern, u.s.w. antreffen, ihre großen und wesentlichen Mängel habe, das werden auch die eifrigsten Vertheidiger derselben nicht läugnen. Daß aber unsere neueren Verbesserer offenbar zu weit, und so weit gehen, daß ihnen der größere Theil dahin nicht folgen wird, ist ebenfalls eine von allen Vernünftigen, außer den Reformatoren selbst, anerkannte und ausgemachte Sache. Wenn nun aber unter hundert und noch mehr Parteien keine der anderen nachgibt, so weiß ich nicht, was aus diesem Chaos noch werden wird und werden kann. Wahrscheinlich, da das Gähren und Brausen nicht ewig währen kann, kommt es mit der Zeit ohne Beihülfe und von selbst zu einem ruhigen Bodensatze. Wann aber dieses, ob es bald und auch gut geschehen werde? Das ist eine andere Frage.
Ich für mein Theil hielte dafür, daß es sehr wohl gethan sey, diesen Zeitpunct der Anarchie dahin zu nutzen, daß man eine Regierungsform festsetzte, welche, wo möglich, das Gute aller Meinungen in sich vereinigte, und dagegen ihr Unnützes, ihr Schädliches vermiede. Viele von unsern Besten, welche Anfangs den Neuerungen auch nachhingen, aber hernach sahen, daß sie zu gar zu großen Thorheiten und Abgeschmacktheiten mit fortgerissen wurden, ergriffen die Partie, lieber ganz auf ihren vorigen Stand zurück zu kehren. Und es ist fast wahrscheinlich, daß auf die Art die so genannte gewöhnliche Orthographie wieder die Oberhand gewinnen werde. Das ist gut, aber doch nicht allzu gut. Die Thorheiten werden freilich auf solche Weise endlich gedämpft; wir erhalten wieder Gleichförmigkeit; aber bewahren dabei auch unsere alten Mängel und Gebrechen.
Ehe es in diesem Gange, den der Strom zu nehmen scheint, weiter kommt, und zu spät wird, will ich daher versuchen, eine Vereinigung [eine Übereinkunft] vergleichsweise zu stiften. Ich will nicht Gesetze geben und aufbringen; sondern nur Vorschläge thun, meine Gründe angeben, und alsdann die mißhelligen Parteien bitten, sie anzunehmen. Haben sie aber die meisten und besten Schreiber unseres Vaterlandes wirklich angenommen, befolgen sie dieselben, nun, so kann man die Convention als geschlossen betrachten, und es dem übrigen geringeren Gesindel, oder auch einem und anderem halsstarrigen Kopfe zu wirklichen Sprachschnitzer anrechnen, wenn er noch dawider handelt. Um dieses zu erreichen, fordere ich alle und jede schreibenden Gelehrten meines Vaterlandes auf, gemeinschaftlich mit mir hieran zu arbeiten, mir ihren Ab- oder Beifall sammt hinlänglichen Zweifels- und Entscheidungsgründen entweder öffentlich, oder durch Privatbriefe zu erkennen zu geben.
Ich werde sodann nach und nach die Nahmen aller derjenigen nennen, welche dem Vergleiche beigetreten sind, um ihm dadurch die Kraft eines großen allgemeinen Schreibgesetzes so lange zu verschaffen, bis die Umstände folgender Zeiten eine Änderung nothwendig machen.
Y.
Das y, da der Haufe derjenigen, die es in den meisten Wörtern nicht mehr gebrauchen, fast größer, als der Anhänger derselben ist, dächte ich, schafften wir gänzlich ab. Für das Gehör und den Verstand verlieren wir dadurch nicht das Mindeste. Es kann seyn, daß es ehedem zu Bezeichnung eines besonderen eigenthümlichen Lautes dem alten [Mönch] Ottfried [von Weißenburg] nöthig gewesen ist. Allein dieser Laut ist längst verloren gegangen. Was machen wir also noch jetzt mit dem überflüssigen Zeichen, da das i das Nähmliche thut? Ein einziger Einwurf könnte aus der Zweideutigkeit hergenommen werden in den Wörtern sein , suus, und sein, esse. Allein ich wüßte kaum eine Stelle, wo der Zusammenhang nicht sogleich alle Dunkelheit und Zweideutigkeit aufhöbe.
In fremden Wörtern aber, dächte ich, behielten wir es hergebrachter Maßen bei. Z. B. Hysterisch, Nymphe.
H.
In Ansehung des h wäre wohl die Mittelstraße die beste. Als Dehnungszeichen könnten wir es füglich in Wörtern weglassen, die wir ohnehin dehnen. Als z. B. Mut, Gut, Hut, Teil, verteidigen, Träne, Tran, Not u. s. w. Wo es zum Stammworte gehört, da müßte es nothwendig bleiben. Z. B. glühen, er glüht, blühen, ziehen.
A.
Die Verdoppelungen desselben blieben in Aal, Saal, Aas, schaal, u. s. w. Fielen weg in Schaf, mal, Denkmal.
B.
Das überflüssige b, z. B. Ambt, u. s. w., wird nur noch hier und da von alten Philistern geschrieben.
C.
Behielten wir in allen aus fremden Sprachen entlehnten Wörtern, wo es hergebracht ist, außer den griechischen, wo es ursprünglich ist, und zwar vor a, o, u. Die Wörter, worin es sich vor ei, e, n, i bereits in ein c verwandelt hat, sind uns in solcher Gestalt schon allzu geläufig, als daß wir’s ohne unangenehmen Zwang abschaffen könnten. Also nicht Thukydides, Kypris, Kyklope, Kirke, u. s. w. In allen deutschen Wörtern, oder wo das Andenken an die Abstammung schon gänzlich erloschen ist, wie z. B. in Krone, blieben wir bei’m k.
D.
Die Verbindung mit t in dt scheint mir höchst widersinnig. Es sollte eigentlich ein Mittel zwischen der Weiche des ersten und der Härte des letzten herauskommen. Das ist gleichwohl nicht, und kann es auch nicht seyn. Wir sprechen die Sylben, worin wir’s gebrauchen, gemeiniglich ganz hart und scharf aus. Er ist todt. Warum nicht tot, die Toten, töten? Im Substantiv, der Tod, ist es die fast allgemeine Schreibart der Besten, das t wegzulassen. Und so muß es auch seyn, weil ich nicht des Todtes, sondern des Todes declinire. Die Stat; die Stäte; das Brot; der Schmid, des Schmiedes. In gesandt, verwandt, u. s. w. hat es zwar eine andere Ursache, nähmlich, die Abstammung von senden, verwenden noch anzuzeigen. Allein da wir nie ein Gesandeter, Verwandeter , u. s. w. mehr schreiben, so dächte ich auch da, wir ließen es weg, und schrieben ein Gesanter, Verwanter.
E.
Die Verdoppelung desselben ließen wir weg in Sele, selig, u. s. w.; behielten sie aber in beseelen, wegen er beseelt, du beseelst. Ließen sie weg in The, Ther; behielten sie in Meer, See, Klee.
F.
Hier ließen wir die Verdoppelung weg in allen Endsylben auf schaft; Freundschaft, u. s. w. Kraft, Taft, Saft, haft. Behielten sie aber um des Stammwortes willen in schafft, er schaffet, rafft, klafft.
G.
Hier habe ich an nichts, als an die Beobachtung des Unterschiedes der Endsylben ig, lich und icht zu erinnern.
J.
J muß überall, wie bisher, bleiben.
K.
Die Verdoppelung des k, kk, ist, weil der Buchstab ohnehin nicht die angenehmste Form hat, etwas widerlich, auch in der That unbequem zu schreiben. Ich dächte, wir ließen es in der Verdoppelung bei dem ck.
Wem etwa der Gedanke an das c, als einen undeutschen Buchstaben, anstößig ist, der bilde sich ein, daß das ck ein bloßes Zeichen des verdoppelten k, und daß hier gar kein wahres c mit im Spiele sey. Nun dieses ck gebrauchen wir immer fort in allen Wörtern, die sich in der Umendung verdoppeln; z. B. das Glück, des Glückes. So auch in Zeitwörtern; ich beglücke, du beglückst, er beglückt.
L, ll.
Behalten wir allenthalben, wie bei’m k und ck. Ich falle, du fällst, er fällt. Der Fall, des Falles , u. s. w.
M.
Die Verdoppelung wird auf gleiche Weise, wie bei den vorigen Buchstaben, beibehalten. In den einsylbigen Imperativis aber könnten wir’s wohl weglassen. Z. B. in kom, nim. Auch in den Flexionen, wo das e auf immer abgeschafft ist; z. B. er komt, er nimt. Denn wir sagen nie mehr, er kommet, er nimmet. Wohl aber sagen und schreiben wir noch, er schwimmet. Also da müßten wir auch, er schwimmt, schreiben.
N.
Eben so, wie vorher.
O.
Die Verdoppelung wird behalten in Moos, Schooß. Nicht in Los, Stoß.
P.
Wie bei l, m, n.
Qu.
Weil es gar zu allgemein und fest noch in Ansehen stehet, behalten wir ein Qu überall.
R.
Wie bei l, m, u. s. w.
Hier endet das Fragment, das übrigens erst 1824 aus dem Nachlasse des Dichters veröffentlicht wurde; die Vorschläge zu den Buchstaben S (in allen Variationen) und Z resp. tz hat Bürger mit ins Grab genommen. Der Text lässt sich aber in gewissem Sinne vervollständigen durch das, was der Autor bereits 1778 in der Vorrede zur ersten Ausgabe seiner Lyrik ausgeführt hatte:
Ich nehme Klopstock’s Satz, der auch der Satz der gesunden Vernunft ist, an: Man schreibt nicht für das Auge, sondern für das Ohr, und muß daher nicht mehr schreiben, als man aussprechen hört. Klopstock fügt hinzu: Auch nicht weniger! Wogegen ich aber doch einiges Bedenken zu äußern habe.
Bin ich aber der Hauptregel überall nachgekommen?
Nein! Und zwar aus der Vorsicht, die ebenfalls Klopstock aus gutem Grunde empfiehlt. Man muß nicht Alles auf Ein Mahl thun wollen, wenn es glücklich von Statten gehen soll. Die Mißbräuche eines Tyrannen, wie der Sprachgebrauch ist, lassen sich nur nach und nach untergraben und auswurzeln. So bald aber die gesunde Vernunft sie wirklich für Mißbräuche erkennt, so muß man es nicht immer gleichgültig, oder zaghaft, bei dem Alten bewenden lassen, sondern anfangen, fortfahren und enden.
Klopstock hat angefangen; manche wackere Leute sind schon fortgefahren; ich habe das Nähmliche gethan, und wünsche gedeihliche Nachfolge. Ich habe noch mehr ungehörte Buchstaben, als Klopstock, und das undeutsche y mehrentheils verbannt. Das die Dehnung anzeigende h kann überall und muß zunächst aus solchen Sylben wegbleiben, die man ohnehin dehnt, und dehnen muß. Das ß ist ein höchst alberner Buchstabe. Ein reines s oder ss kann uns die nähmlichen Dienste, wie andern Sprachen thun. Wo ein ss gehört wird, da kann man es ja statt des bucklichen ß setzen, weil es wohl ursprünglich und im Grunde nichts anders als ein durch Schreibverkürzung verändertes ss ist. Die überflüssigen Doppel-Consonanten am Ende habe ich fast überall weggelassen. Die grammatische Regel kann ja heißen: In der Umendung wird der Consonans verdoppelt. Z. B. das Ros, des Rosses, der Fus, des Fusses, der Schrit, des Schrittes.
Freilich will es das Auge oft übel nehmen, und hierin wie ein Kind gehalten seyn. Ich läugne nicht, selbst das meinige macht mir oft Kindereien. Eben darum aber muß man es nur nach und nach daran gewöhnen, da einen unnöthigen Buchstaben zu missen, wo es sonst einen zu sehen gewohnt war. Und die tägliche Erfahrung lehrt, wie geschwind es sich daran gewöhnen könne, und wie es ihm nachher eben so auffallend sey, den verbannten Buchstaben wieder da stehn, als vorher, ihn mangeln zu sehen. Auch darf man sich wahrhaftig an dasjenige nicht kehren, was die alten Salbader und Pfahlbürger bis zum Ekel dagegen von sich zu geben pflegen. […]
Allein sie sind es auch wahrlich nicht, die zur Bildung der Sprache berufen sind. Jeglichen ihrer Gründe kann man mit irgend einem Gegenbeispiele aus der Sprache, welchem sie selbst folgen, zu Boden stoßen. Wenn sie meinen, man müsse einen ungehörten Buchstaben wegen unterschiedlicher Bedeutung einiger Wörter, die einerlei Klang haben, schreiben, so kann man ihnen, so wohl aus unsrer als allen andern Sprachen, hundert Beispiele darlegen, da Wörter von sehr verschiedener Bedeutung von ihnen selbst mit einerlei Buchstaben geschrieben werden. Sie schreiben lecken, lambere, wie lecken, exsultare. Warum könnte nun nicht, war, erat, und wahr, verum, beides ohne h geschrieben werden, da die Aussprache vollkommen einerlei ist? Im Grund widerspricht bloß das Auge, welches doch allenfalls schon Warheit, statt Wahrheit, duldet.
Kommt mir nicht mit der Undeutlichkeit aufgezogen! Das ist die albernste Ziererei, die ich kenne. Ein Deutscher versteht seine Sprache, oder sollte sie doch verstehen. Alle Sprachen haben das an sich, daß man oft nicht den Sinn aus einzelnen Wörtern, sondern dem ganzen Zusammenhange aufgreifen muß.
Schreibt man ferner einem solchen Pfahlbürger Rat für Rath, so ist es lustig, seine Maulgrimassen zu sehen, wenn er behauptet, daß man das Wort, ohne h, nicht anders, als Ratt aussprechen könne. Dennoch schreibt der Geck selber, er trat, er bat, ohne h, und spricht nicht, er tratt, er batt aus. Schreibe ich ihm wiederum für matt, mat, so grimassirt er von neuen, und spricht maat aus, wiewohl er hat, habet, ganz richtig auszusprechen weiß.
Liebe Brüder, wenn ihr eure Sprache lieb habt, so tretet dem Schlendrian auf den Kopf, und richtet euch nach den Regeln der Vernunft und einfachen Schönheit! Nach welcher sich schon größten Theils die Minnesinger richteten, ehe die nachfolgenden plumpern Jahrhunderte die Sprache mit so vielen unnöthigen Buchstaben überluden. Jene schrieben fast gar kein Dehnungs-h, und das gibt der Sprache ein noch ein Mahl so einfaches, reines und schönes Ansehen. […]
Klopstock schlägt […] ein allgemeines, die Augen am wenigsten beleidigendes Dehnungszeichen vor. […] Wozu ist ein solches Zeichen nötig? Es ist überflüssig. Wir entbehren es schon in vielen Wörtern, ohne den geringsten Nachtheil. […]
Hiermit hoffe ich mich einstweilen hinlänglich erklärt und dem Argwohn vorgebeugt zu haben, als ob ich bloß aus Eigensinn, Neuerungs- oder Geniesucht – daß ich mich dieses von Crethi und Plethi so sehr ausgemergelten Spottworts bediene – so, und nicht anders geschrieben hätte.
Ich bin sonst keinesweges ein Feind der Mode und des Schlendrians; habe nicht gern ein Abzeichen an mir; setze meinen Hut, trage meine Haare und Kleider, kurz, von Haupt bis zu Fuße trage und geberde ich mich immer gern, wie die meisten andern wackern Gesellen von meinem Schlage, und freue mich, wenn sie mich für ihrer Einen halten, so lange Mode und Schlendrian nur gut, oder wenigstens gleichgültig sind. Wo sie aber demjenigen, was mir besser scheint, das Widerspiel halten, da folge ich herzhaft meinem mir angebornen Freiheitssinne.
- Datum 31.12.2004 - 13:00 Uhr
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- Quelle (c) DIE ZEIT 31.12.2004 Nr.1
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