Wie war das noch?

Ist Ihnen der Spaß vergangen?

Anke Engelke, 39, startete im Frühjahr eine Late Night Show, im Herbst wurde die Sendung abgesetzt. Sie spielt mit in Helmut Dietls neuem Film, der bald in die Kinos kommt

DIE ZEIT: Frau Engelke, während eines Interviews haben Sie vor einiger Zeit Ihr damaliges Lieblingslied vorgespielt. Sie waren zu dieser Zeit sehr erfolgreich. Der Titel des Songs passte zu Ihrer Stimmung: Number one.

Anke Engelke: Zurzeit höre ich am liebsten Gonzales, diesen großartigen kanadischen Musiker. Eine Zeile von ihm geht mir nicht aus dem Kopf: Are you embarrassed / Embarrassed of what you do / You just do too much / You need to rediscover the joy of thinking.

ZEIT: Frei übersetzt: Wenn man peinlich berührt ist von dem, was man macht, vor allem, wenn man zu viel macht, muss man das Nachdenken wiederentdecken.

Engelke: Das ist meine Zeile des Jahres.

ZEIT: Sie haben ein Jahr mit Höhen und Tiefen hinter sich, mit Start und Ende Ihrer Late Night Show. Und im Januar kommt der neue Film von Helmut Dietl in die Kinos, Vom Suchen und Finden der Liebe, den Sie im Frühjahr gedreht haben. Sie spielen neben Alexandra Maria Lara die zweite weibliche Hauptrolle, Helena.

Engelke: Von außen betrachtet, ist Helena eine erfolgreiche Anwältin, die verheiratet ist. Sie muss erkennen, dass man Leidenschaft nicht in einen eng geplanten Terminkalender packen kann. Sie hat keine tragischen Züge, auch wenn Ihr Mann eine Affäre beginnt, von der sie schließlich erfährt. Sie ist trotzdem nicht verbittert und kämpft um ihren Mann. Diese Entwicklung hat mich am meisten erstaunt.

ZEIT: Ihr Mann wird gespielt von Uwe Ochsenknecht, mit dem Sie eine Nacktszene haben.

Engelke: Gleich am ersten Drehtag! Ich musste mich vor komplett fremden Menschen ausziehen. Ich habe mit Nacktszenen kein Problem, bei meiner Serie Ladykracher bin ich öfter mal so durchs Bild gesprungen, aber bei Helmut Dietl ist alles perfekt choreografiert, das Licht, der Text, jedes Komma. Das Schlimmste war, dass beim Drehen der Szene irgendetwas mit dem Ton schief lief, wir mussten später im Studio unseren Dialog nachsynchronisieren. Na, super: Wieder und wieder war mein Arsch zu sehen. Ich musste meinen Arsch neu synchronisieren.

ZEIT: Sie haben im Film eine Affäre ausgerechnet mit einer Figur, die von Harald Schmidt gespielt wird, dem Vorgänger Ihrer Late Night Show.

Engelke: Harald hat einfach sich selbst gespielt: Seine Rolle heißt übrigens nur »Herr«, er hat keinen Namen. Das war lustig, weil auf dem Wohnwagen, den die Produktionsfirma ihm zur Verfügung gestellt hatte, auch nur »Herr« stand. Unsere beiden Figuren sind ja zunächst füreinander nur ein Werkzeug. Er ist verheiratet, sie ist verheiratet. Im Laufe der Handlung stellt sich heraus, dass beide Interesse an einem dauerhaften Arrangement haben, das für alle Beteiligten offen gelegt wird. Wissen Sie, ich frage mich ohnehin: Kann man eine gute Liebe überhaupt nur leben, wenn man nicht nur die Wünsche des anderen, sondern auch die eigenen akzeptiert?

ZEIT: Frau Engelke, in Ihrem Film geht es darum, die Liebe zu lernen. Wie lernen Sie eigentlich im Leben? Haben Sie Vorbilder?

Engelke: Was die Arbeit betrifft: Helmut Dietl. Ich habe bei den ersten Proben mit ihm so ziemlich alles falsch gemacht, in der Sprache, mit der Stimme, mit den Betonungen, vielleicht weil ich etwas missverstanden hatte oder mich zu wenig mit dem Inhalt beschäftigt hatte. Helmut kann aber in kürzester Zeit erklären, worauf es ihm ankommt. Er hat eine unglaublich genaue Vorstellung von jeder Szene, jedem Punkt, jeder Silbe. Das setzt die Schauspieler enorm unter Druck, alle haben sich untereinander gewarnt: Du musst aufpassen, du musst deinen Text perfekt draufhaben, sonst gibt es Ärger. Was den Text betrifft, musst du wie eine Maschine funktionieren, dann kann es Spaß machen, alles andere ist dann Kür. Helmut ist ein gescheiter Mann, sehr lebenserfahren.

ZEIT: Sie sind auch bekannt geworden für Ihre perfekten Imitationen von Prominenten. Könnten Sie Helmut Dietl parodieren?

Engelke: Ja, aber das können die Jungs vom Set besser. Moritz Bleibtreu, Uwe Ochsenknecht und Harald Schmidt können ihn perfekt imitieren, das haben die untereinander auch ständig gemacht. Das war wirklich eine Freude!

ZEIT: Zwischen den Dreharbeiten des Films und seinem Kinostart lag Ihre Late Night Show, die Ende Mai begann und nach fünf Monaten abgesetzt wurde. Worin unterscheidet sich die Anke Engelke von heute von der vor Anke Late Night?

Engelke: Hmmm…

ZEIT: In den vielen Interviews, die Sie zum Start von Anke Late Night gegeben haben, wirkten Sie aufgedreht, haben schnell geantwortet. Heute brauchen sie oft viel Zeit mit den Antworten und flüstern geradezu ins Aufnahmegerät.

Engelke: Ja, aber das hängt auch mit der Aufgabe zusammen. Wenn ich über Anke – die Serie oder Anke Late Night spreche, dann habe ich etwas zu verkaufen, auf dem mein Name steht!

ZEIT: Das verstehe ich nicht: Wenn Sie in Ihrem eigenen Namen auftreten, geben Sie sich automatisch aufgedreht?

Engelke: Aber das ist doch klar! Wenn da Anke Late Night in Großbuchstaben steht, dann geht es nur um meine Person! Da geht es um Verkaufsstrategien! Wissen Sie, Anke – die Serie , Anke Late Night –, von meinem Namen habe ich mich selbst schon lange verabschiedet.

ZEIT: Wie meinen Sie das?

Engelke: Ich habe mich nie wohlgefühlt mit meinem Namen. Ich höre ja immer wieder, ich sei eine typische Anke. Ich habe mich nie als eine Anke empfunden. Der Name klingt so wahnsinnig nach Kanten, alleine dieses »k« klingt für mich so unglaublich eiswürfelig. Ganz erschreckend! Kühl! Ich würde mir einen ganz anderen Namen geben.

ZEIT: Ach so? Welchen denn?

Engelke: Ich wüsste keinen. Lautmalerisch müsste es etwas Weiches sein…

ZEIT: Julia vielleicht?

Engelke: Nein, die konkreten Namen sind ja alle schon besetzt. Dann kennt man zufällig eine Julia, und die ist zufällig ganz schrecklich, nee, das geht nicht. In Lautschrift wäre es ein Name mit einem weichen, stimmhaften Klang davor, der klingt ungefähr so wie: »Schschsch…«

ZEIT: Vor dem Start der Late Night sagten Sie: »Das erste halbe Jahr wird bitter. Da gehe ich in die Selbsthilfegruppe, in der schon Thomas Gottschalk, Harald Schmidt und Roger Willemsen sitzen.« Die drei haben sich mit unterschiedlichem Erfolg an der Late Night versucht.

Engelke: Ich vermute, dass ich damals gesagt habe, das dauere nicht nur ein halbes, sondern ein ganzes Jahr. Sehen Sie, die Late Night ist die Königsdisziplin für jeden Moderator. In Amerika, der Heimat der Fernsehunterhaltung, sind die Late-Night-Talker die Größten, David Letterman, Jay Leno, Conan O’Brien. Und jetzt bei Thomas Gottschalk merken Sie doch, wie tief selbst bei ihm das Trauma Late Night sitzt.

ZEIT: Er hat gerade angekündigt, im nächsten Sommer wieder eine Late Night zu moderieren, Jahre nach seiner täglichen Sendung bei RTL.

Engelke: Da scheint es also nach wie vor eine Art Besessenheit zu geben, aber eventuell ist die gar nicht im Interesse der Zuschauer. Eventuell möchten die Zuschauer das gar nicht haben. Ich selbst hatte ein solches Vergnügen an dieser Sendung, das Team auch, aber wenn die Zuschauer dieses Vergnügen nicht teilen, dann darf man das nicht machen. So einfach ist das.

ZEIT: Waren die fünf Monate vielleicht zu kurz, um das zu herauszufinden?

Engelke: Wenn man bei Conan O’Brien sieht, was für einen Spaß der heute hat, welche geradezu magischen Momente da entstehen, obwohl der lange Zeit bei Kritik und bei Zuschauern durchfiel, dann muss man sich eben entscheiden: Halten wir auch durch, bis die Menschen das wollen? Oder sagen wir: Nee, man soll den Zuschauern nichts aufzwingen. Im deutschen Fernsehen gibt es diese Geduld nicht. Das deutsche Fernsehen hat es gerade wahnsinnig eilig.

ZEIT: Bei Anke Late Night standen Sie unter Druck. Waren Sie nie verunsichert?

Engelke: Als die Quoten schlecht waren, wussten wir: Die Quoten sind schlecht. Das war eine sehr sichere Auskunft. Und dann war plötzlich klar: Es ist vorbei. Dieser Moment war jedenfalls kein Schock mehr, das hatte sich ja angekündigt.

ZEIT: Zum Beispiel durch den Zeitungskommentar, der den Misserfolg Ihrer Sendung damit begründete, dass man sich abends von einer Frau nicht die Welt erklären lassen will?

Engelke: Ach, ich weiß nicht… Vielleicht ist da sogar etwas dran. Ich glaube, ich werde mich irgendwann mal damit auseinander setzen. Jetzt habe ich dazu noch keine Lust. Mir ist das noch zu nahe, ich brauche noch viel mehr Abstand. Im Moment entwickeln wir eine neue Sendung, und ich beschäftige mich damit. Aber eines Tages werde ich mich bestimmt mal hinsetzen und mir über einiges klar werden: Ach, so war das!

ZEIT: Wenn Sie wieder die Chance für eine Late Night bekämen, was würden Sie anders machen?

Engelke: Bestimmt würde ich vieles anders machen, oder halt, nein, eigentlich muss ich jetzt sagen, dass ich nichts anders machen würde.

ZEIT: Viele haben sich gewünscht: mehr Sketche à la Anke Engelke, weniger übernommene Elemente von Harald Schmidt.

Engelke: Ja, so hätte es werden können. Wir hatten noch so viele Ideen. Aber wenn ich von der ersten Sendung an etwas komplett anderes gemacht hätte als Harald, wären die Leute doch erschrocken. Unser Plan war: Lasst uns erst einmal die Sendung etablieren, so wie man sich privat auch am besten kennen lernt. Wir kochen mal miteinander, dann bleibt man mal ’ne Nacht, dann mal wieder nicht. Man gewöhnt sich aneinander, schließlich war ich jeden Abend zu Gast im Wohnzimmer. Na ja…

ZEIT: Na ja?

Engelke: Ach, das klingt jetzt so traurig, und das ist es ja eigentlich nicht. Ich bin schon gespannt, wie sich das Genre weiterentwickelt.

ZEIT: Harald Schmidt ist wieder auf Sendung.

Engelke: Ich beobachte das jedenfalls sehr interessiert. Was ich sagen will: Man braucht den Mut zur Veränderung. Der war in unserem Fall offenbar nicht ausreichend vorhanden. Das ist wie in einer Beziehung, wie in dem Film von Helmut Dietl. Man muss den ersten Schritt machen, man muss deutlich aussprechen: Bei uns stimmt was nicht. Hast du auch Lust, dass wir ein Leben lang zusammenbleiben? Bitte ankreuzen! Wenn du »Ja« ankreuzt, habe bitte den Mut, die Hosen herunterzulassen, sag deutlich, was du willst. Und sei bitte nicht gekränkt, wenn ich jetzt sage, was ich will. Mut ist kein Gefühl, Mut ist eine Tat. Das können wir von der privaten Beziehung auf die deutsche Fernsehlandschaft übertragen. Nur wer Ansagen macht, kommt weiter.

ZEIT: Waren Sie in einer Beziehung so mutig?

Engelke: Nee. Da gab es keine Notwendigkeit. Die Frage ist, ob man in einer Beziehung alles voneinander wissen will. Ich finde es falsch, wenn man nicht alles voneinander wissen will, weil man Angst hat, dass dann die so genannte Spannung raus ist. Das finde ich genauso albern, grotesk und doof wie diese Sätze: »Streit ist dann und wann toll! Was, ihr streitet nicht? Das ist ja schrecklich!« Das verstehe ich nicht.

ZEIT: Nach einem Streit können die Argumente des anderen verständlicher sein.

Engelke: Ich finde, dass Streiten überhaupt nicht notwendig ist, um den anderen kennen zu lernen oder um Grenzen auszuloten.

ZEIT: Sie streiten nie?

Engelke: Nie, ich streite nicht. Ich kann mich nicht daran erinnern, jemals gestritten zu haben.

ZEIT: Aber Frau Engelke. Ihre Affären und Beziehungskomplikationen mit dem Moderator Niels Ruf und dem Autor Benjamin von Stuckrad-Barre sind, auch von Ihnen, doch sehr öffentlich ausgetragen worden.

Engelke: Sie müssen mir genau zuhören: Ich habe nicht gestritten, aber mit mir wurde gestritten. Fragen Sie meine Exmänner, die sind dann alle wahnsinnig geworden! Wenn die mit mir streiten wollten, habe ich gesagt: So nicht, dann lassen wir es, das bringt jetzt nichts. Warten Sie, ich habe gerade versucht, an Streitsituationen zu denken, da blitzten ein paar vor meinem geistigen Auge auf. Die Männer haben mir alle vorgeworfen, ich sei die Passive. Jedes Mal, wenn wir an diese Stelle kamen, dachte ich: Aha, das bin ich. Ich finde das übrigens beruhigend.

ZEIT: Beruhigend?

Engelke: Ja, ich finde es anstrengender, wenn man nicht weiß, wer man ist.

ZEIT: Und wer sind Sie?

Engelke: Das wäre ein ganzer Roman. Und ich werde es wahrscheinlich erst wissen, wenn ich fast tot bin. Ist es nicht das schönste Gefühl der Welt, wenn man sich selbst einschätzen kann? Ich möchte von mir nicht überrascht werden. Ich möchte nicht denken: Ohhh, das kannte ich ja gar nicht von mir. Warten Sie mal, mir geht die ganze Zeit schon durch den Kopf, was Sie vorhin gesagt haben, wie ich bei unserem letzten Interview auf Sie gewirkt habe. Natürlich habe ich da eine Rolle gespielt, die Rolle einer Verkäuferin.

ZEIT: Welche Rolle spielen Sie jetzt gerade?

Engelke: Wir reden über mich, über mein Ding. Ich stelle mich auf den Gesprächspartner ein.

ZEIT: Wie zum Beispiel bei Ihrem Auftritt in der Sendung von Sandra Maischberger im Frühjahr, als Sie die Interviewerin plötzlich imitierten?

Engelke: Ha! Da war ich sooo ich! Wer mich bis dahin nicht kannte, muss sich nur dieses Gespräch auf Video ansehen.

ZEIT: Warum waren Sie da Sie selbst? Sie haben während des Gesprächs vor allem Frau Maischberger parodiert, ihre Sprache, ihre Mimik, ihre Gestik. Frau Maischberger war sichtlich irritiert.

Engelke: Aber so bin ich! So funktioniere ich! Ich höre eben zu, und ich mag es nicht, wenn andere mir nicht zuhören.

ZEIT: Frau Maischberger hat Ihnen nicht zugehört?

Engelke: Die ist ja wirklich großartig, aber sie hat während des Gesprächs nur die Fragen von ihrem Zettel abgelesen. Hinterher hat sie mir gesagt, es sei unangenehm gewesen für sie. Sie sei befangen gewesen, weil sie meine Arbeit schätze. Es werde schwierig, wenn Gäste da seien, die sie sehr möge.

ZEIT: Wie würden Sie Anke Engelke imitieren?

Engelke: Das ist schwer, glauben Sie mir. Es gab mal eine Zeit, da stand die Sendung Wochenshow, bei der ich mitgemacht habe, in direkter Konkurrenz zu Samstag Nacht bei RTL, wo unter anderem Olli Dittrich mitspielte. Da haben wir im Team darüber gesprochen, wie es wäre, wenn wir uns gegenseitig parodieren würden. Wir haben dann festgestellt, dass weder Olli noch ich gut parodierbar sind. Ohne falsche Eitelkeit: Wir beide verschwinden in unseren Rollen.

ZEIT: Sie verstecken sich.

Engelke: Wir spielen nie uns selbst.

ZEIT: Mit Olli Dittrich verbindet Sie nicht nur Ihre gemeinsame Sendung Blind Date, sondern auch eine Freundschaft.

Engelke: Ja, die hat ziemlich ungewöhnlich begonnen. Auf dem Flughafen in Hamburg hat mich vor Jahren eine Frau erkannt und wollte sich mit mir fotografieren lassen. Leider war niemand in der Nähe. Plötzlich läuft ein Mann an uns vorbei, die Frau spricht ihn an, bittet ihn, sie und mich gemeinsam zu fotografieren. Da dreht er sich zu uns um: Olli Dittrich. Seine Erfolge mit Samstag Nacht und den Doofen waren eine Weile her – die Frau hat ihn nicht erkannt. Er macht das Foto. Befangenheit. Auf beiden Seiten. Der Fan glücklich, aber Dittrich und Engelke verwirrt. Jedenfalls drehen Olli und ich Anfang des Jahres wieder eine Folge von Blind Date zusammen, darauf freue ich mich sehr. Wissen Sie, wenn irgendjemand wüsste, was beim deutschen Fernsehpublikum ankommt und was nicht, dann wären wir einen Riesenschritt weiter. Wir haben Sendungen hier wie Wetten, dass…? , da schütteln die Amerikaner nur den Kopf. Die schnallen das nicht. Als ich einmal zu Gast war, saß Robbie Williams neben mir auf der Couch, schaute mich ratlos an und fragte: »Was ist das hier?« Nach China hat Gottschalk die Sendung jetzt verkauft, ich bin gespannt, wie groß die Schnittmenge zwischen deutschem und asiatischem Fernsehpublikum ist.

ZEIT: Frau Engelke, vor dem Start Ihrer Late Night hat Rudi Carrell um 10.000 Euro gewettet, dass Sie scheitern werden. Wenn Sie ihm heute hier in Hamburg auf der Straße begegnen würden, was würden Sie ihm sagen?

Engelke: Wie? Ist der in Hamburg heute?

ZEIT: Wer weiß? Er lebt ja in Norddeutschland.

Engelke: Was soll ich ihm denn sagen? Er hat Recht behalten. Er hat gesagt, es funktioniert nicht, und es hat nicht funktioniert. Ich wäre ja schön blöd, wenn ich ihm jetzt einen vors Schienbein treten würde.

Interview: Christoph Amend

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  • Von Amend/lebert
  • Datum
  • Quelle (c) DIE ZEIT 31.12.2004 Nr.1
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