Warme Augen helfen Schwertfischen, flinke Beute im kalten Meerwasser zu fangen, berichten Forscher in Current Biology (Ausgabe 15, S. 55). Die Tiere heizen mit Wärme erzeugenden Muskeln ihre Augen und das Hirn auf 19 bis 28 Grad Celsius hoch, sogar in Wasser nahe dem Gefrierpunkt. Eine Steigerung der Augentemperatur von 10 auf 20 Grad erhöht die Wahrnehmungsfrequenz von 5 auf über 40 Bilder pro Sekunde, da entwischt kein Fisch mehr unerkannt.

Nanostäbchen lassen sich in einer Flüssigkeit ferngesteuert bewegen, schreiben US-Forscher in der Zeitschrift Angewandte Chemie. Die winzigen U-Boote bestehen aus Gold-Platin-Stäbchen, die zwei dünne magnetisierte Streifen aus Nickel tragen. Ein äußeres Magnetfeld zwingt die Magnete sich auszurichten. Drehen des Feldes ermöglicht eine Lenkung in alle Richtungen.

Als Antrieb dient der Platin-Kopf. Er zersetzt gelöstes Wasserstoffperoxid.

Dies ändert die Grenzflächenspannung zwischen Metall und Lösung und zieht das Nanostäbchen stetig durch die Flüssigkeit.

Große Säuger lebten schon zu Dino-Zeiten vor 128 Millionen Jahren im heutigen Nordchina - und sie waren deren Jäger. Ein amerikanisch-chinesisches Team stieß dort auf zwei Skelette der Räuber. Der eine, über 50 Zentimeter lang und über vier Kilogramm schwer, hatte vor seinem Tod ein Dino-Baby verschlungen - die Forscher fanden zerkaute Skelettteile des Opfers im Bauchraum (Nature 433, S. 149). Der zweite Fund, ein noch größeres, hundeartiges Wesen, war über einen Meter lang und fast 14 Kilogramm schwer.

Beide starben im Ascheregen eines Vulkanausbruchs. Zuvor galt die Lehrmeinung, damals hätten allenfalls rattengroße, scheue Säuger existiert.