Ein guter Tod

Dieses Bild des Schweizerischen Instituts für experimentelle Krebsforschung dokumentiert, wie eine von Warzenviren (Papillomaviren) infizierte Zelle stirbt: Das äußere Gespinst heller Fasern bildet das Stützgerüst der Zelle. Der grüne Klops in der Mitte ist der Zellkern. Ihn umgibt ein gelb und rot leuchtender Teig aus Mitochondrien, den Kraftwerken der Zelle. Sie verteilen sich normalerweise überall. Hier aber wurden sie von einem schmalen grünen Saum umringt und um den Zellkern gruppiert. Dies stört die Energieversorgung und tötet die Zelle. Der tödliche Ring besteht aus dem Eiweiß E4. Es wird von Papillomaviren gebildet und heftet sich an die Mitochondrien. In diesem Fall ist der Zelltod für den Menschen allerdings wünschenswert. Überlebt die Zelle, könnte sie zu wuchern beginnen und Krebs auslösen.

 
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    • Quelle DIE ZEIT, 06/2005
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    • Schlagworte Energieversorgung | Krebs | Kraftwerk
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