Sachbuch

Marcel Reich-Ranicki:

Über Amerikaner

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Von Hemingway und Bellow bis Updike und Philip Roth - Deutsche Verlags-Anstalt, München 2004 - 319 S., 19,90 e

Einen Popstar der Kritik nennt ihn Uwe Wittstock in seiner demnächst erscheinenden Biografie, und daran ist richtig, dass Reich-Ranicki den Beruf des Literaturkritikers auch jenen Menschen bekannt gemacht hat, die gar nicht wissen, was Literatur ist. Über seinen Auftritten in Talkshows vergisst man zuweilen, dass er ebenso temperamentvoll wie kompetent über Literatur zu schreiben versteht, wie hier über amerikanische Autoren - etwa über Richard Ford, dessen Romane er tadelt und Erzählungen er preist, oder über Hemingway, den er als empfindsamen Kraftmeier zeichnet. Auch weniger berühmte Autoren wie Jayne Anne Phillips und Bernard Malamud betrachtet er kritisch. Seine Sprache ist klar und pointiert, seine Urteile reizen oft zum Widerspruch, was heißt: Er langweilt nicht.

Martin Walser:

Die Verwaltung des Nichts

Aufsätze - Rowohlt Verlag, Reinbek 2004 - 283 S., 22,90 e

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