Spenden: Geschafft
In der Liste der Wohltäter für die Überlebenden der Tsunami-Katastrophe im Indischen Ozean steht Deutschland auf Platz 3. Hilfe im Wert von fast 69 Millionen Dollar haben hiesige Geber bisher diversen UN-Organisationen zur Verfügung gestellt. Nur Japan mit knapp 228 Millionen Dollar und Großbritannien mit 74 Millionen Dollar waren noch spendabler. Insgesamt stehen den Vereinten Nationen mittlerweile über 882 Millionen Dollar zur Verfügung, um die Soforthilfe in den von der Naturkatastrophe heimgesuchten Ländern zu organisieren. Damit sind mehr als 90 Prozent der von den UN bis Mitte 2005 geforderten Mittel bereits gedeckt.
Im vergangenen Jahr war die Quote trotz humanitärer Appelle der UN mit 60 Prozent deutlich geringer. Eine Überschwemmungskatastrophe in Bangladesch beispielsweise bewegte die Geber gerade einmal dazu, 60 Millionen Dollar an die UN zu überweisen - nicht einmal ein Drittel der von der Weltorganisation geforderten Mittel.
Dagegen ist die Hilfsbereitschaft für die Tsunami-Geschädigten schier unbegrenzt. Neben der UN-Soforthilfe sind weitere 4,6 Milliarden Dollar versprochen. Die Rangliste der humanitären Hilfe insgesamt führt übrigens Deutschland an.
- Datum 03.02.2005 - 13:00 Uhr
- Quelle DIE ZEIT, 06/2005
- Versenden E-Mail verschicken
- Empfehlen Facebook, Twitter, Google+
- Artikel Drucken Druckversion | PDF
-
Artikel-Tools präsentiert von:




Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren