Neue Spiele Würfeln gegen das Fernweh

Aus dem Wohnzimmer in die Welt – heute treten wir eine spielerische Weltreise an. Denn die Verlage schicken uns mit ihren Spielen mitunter in die entlegensten Gegenden der Erde.

Goa, die Karibik, San Juan, sogar der Jupiter findet sich im aktuellen Spielejahrgang. Kaum ein Land, kaum eine Gegend ist zu fern, um nicht mit einem Spiel gewürdigt zu werden.

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Begeben wir uns also auf die Reise!

Am passendsten für den Start scheint der Klassiker In 80 Tagen um die Welt (Kosmos, 3 bis 6 Spieler ab 10 Jahren, zirka 30 Euro). Jules Vernes Roman dient als Vorlage für dieses Spiel, bei dem wir einmal die komplette Welt umrunden. Dabei legen bestimmte Schiffs- und Zugkarten fest, wie viele Tage wir von Etappe zu Etappe brauchen. Verquere Logik: Es gewinnt nicht zwingend, wer als erster das Ziel erreicht – denn es mag sein, dass er in der Zählweise des Spiels mehr Tage braucht als ein Spieler, der später eintrifft.

Von den Metropolen der Welt reisen wir in einen abgelegenen Winkel. Den finden wir bei Himalaya (Tilsit, 2 bis 4 Spieler ab 12 Jahren, zirka 35 Euro). Hier engagieren wir uns sofort im örtlichen Handel, stellen aber schnell fest, dass in anderen Ländern auch andere Handelssitten herrschen.

Bescheidenheit ist Trumpf, sodass wir in den Dörfern stets nur die billigsten Waren kaufen. Auf diese Weise den nötigen politischen, religiösen und besonders – wirtschaftlichen – Einfluss zu bekommen ist für uns gewinnorientierte Europäer gar nicht so leicht.

Himalaya, eigentlich ein normales Handelsspiel, wird durch seine interessanten Handelsmechanismen zu einem der bemerkenswertesten Spiele des Jahrgangs.

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