Redaktion und Verlag der ZEIT haben mit Bestürzung von der Entführung ihrer Kollegin Giuliana Sgrena in Bagdad erfahren. Sie ist Korrespondentin der italienischen Tageszeitung „Il Manifesto“ und berichtet seit zwei Jahren auch für die ZEIT regelmäßig aus dem Irak. Zu Beginn des Irak-Krieges im Frühjahr 2003 veröffentlichte die ZEIT ihr vielbeachtetes Bagdader „Tagebuch“. In der Ausgabe der ZEIT dieser Woche analysiert Giuliana Sgrena die Situation im Irak nach der Parlamentswahl.

Chefredaktion und Geschäftsführung der ZEIT appellieren dringend an die Entführer, Giuliana Sgrena umgehend freizulassen. Wir vertrauen darauf, dass die Regierungen in Rom und Berlin alles in ihren Kräften stehende tun, um das Leben unserer Kollegin zu retten.