Enron/November 2001

Der Energiehändler Enron bricht zusammen. Es ist der zweitgrößte Konkurs der US-Geschichte. Nach der Pleite stellt sich heraus, dass die Manager die Bilanzen manipuliert hatten. Gläubiger und Anleger werfen der mit Enron geschäftlich verbundenen Citigroup vor, bei den Schiebereien geholfen zu haben.

WorldCom/Juli 2002

Mit Vermögenswerten von fast 104 Milliarden Dollar ist der Zusammenbruch von WorldCom die teuerste Pleite aller Zeiten. Die durch Zusammenkäufe entstandene Telefongesellschaft weist ein Loch in der Bilanz in Höhe von 11 Milliarden Dollar auf. Citigroup ist die Hausbank des Telekomriesen mit seinem ehrgeizigen Chef Bernie Ebbers. Geprellte Anleger einigen sich später mit dem Kreditinstitut auf einen Vergleich in Höhe von 2,7 Milliarden Dollar.

Wall-Street-Analystenskandal/April 2003:

Der New Yorker Generalstaatsanwalt Eliot Spitzer prangert schönfärberische Aktienbewertungen mehrerer Analysten an der Wall Street an. Damit hatten die Banken unzulässigerweise das Geschäft mit ihren Firmenkunden angekurbelt. Die beschuldigten Banken legen die Vorwürfe später mit den Behörden in einem Rekordvergleich von 1,4 Milliarden Dollar bei, allein 400 Millionen Dollar zahlt die Citigroup.

Parmalat/Dezember 2003