Wer Angst vorm Bohrer hat, kann erste Anzeichen von Karies mit einer Zahnpasta bekämpfen, die japanische Forscher entwickelt haben (Nature, Bd. 433). Sie besteht aus Hydroxylapatit, einem Stoff, der dem natürlichen Zahnschmelz ähnelt. Auf die Zähne aufgetragen, verschließt die Paste winzige Schäden. Durch herkömmliche Methoden konnten diese bisher schlecht behandelt werden, weil beim Bohren eine unverhältnismäßig große Menge des gesunden Zahns hätte entfernt werden müssen. Die Paste gibt es allerdings nicht für die eigene Zahnbürste. Die Creme muss vom Profi aufgetragen werden, denn sie reizt das Zahnfleisch.

Je älter Menschen werden, desto weniger Alkohol trinken sie. Forscher der University of California vermuten, dass Menschen den Trinkkonsum im Laufe ihres Lebens reduzieren, weil sie im fortgeschrittenen Alter krank werden, dauerhaft bestimmte Medikamente einnehmen oder weil der Alkohol schlicht nicht mehr dieselben positiven Wirkungen hervorruft wie früher (American Journal of Public Health, März 2005). Auch die Trinkgewohnheiten hätten sich verändert. Vermutlich tranken die heute 80-Jährigen in jungen Jahren mehr als später geborene Generationen im gleichen Alter.