Das friedliche Paradies Hawaii ist bisher eher für luaus als für Rassenkrach bekannt. Aber mit einer Gesetzesvorlage, die das Essen von Hunden und Katzen verbieten will, fingen einige Abgeordnete der Staatenkammer beinahe einen neuen clash of civilizations an. Warum etwas verbieten, das den meisten Menschen nie einfallen würde? Das jedenfalls fragen die vielen asiatischstämmigen Hawaiianer, die in dem Gesetzesprojekt eine diskriminierende Unterstellung wittern. Gewiss, in manchen asiatischen Ländern gilt Hundefleisch als Delikatesse. Aber die meisten Inselbewohner leben schon seit Generationen auf Hawaii und haben sich längst daran gewöhnt, ihre Tiere spazieren zu führen statt sie aufzuessen.