Nach einem solch furiosen Abgang möchte man der Neunten Ruhe gönnen – und dem Autor, dass sein Buch Eingang ins Allgemeingut der Verehrer und der Verweigerer findet. Diesem Wunsch seien vier Hinweise zur letzten Korrektheit beigesellt. Der erste betrifft den hier misanthropisch vorgeführten Wagner: Der hatte schon 1830 sein Initiationserlebnis, als er die Partitur der Neunten abschrieb und einen Klavierauszug anfertigte. Der zweite betrifft die Tatsache, dass die Nazis das Finale oft von der Sinfonie abspalteten und es etwa bei der Olympiade 1936 als rasselnde Beglaubigung einer "Volksgemeinschaft" einsetzten. Der dritte betrifft die Nichterwähnung der grandiosen Aufnahme von René Leibowitz.

Der letzte geht ans Lektorat: Ob es wohl möglich ist, ein Register anzufertigen, in dem die wichtigsten Namen nicht falsch oder unvollständig gelistet sind?