Lidl: Gebaut

Die Gewerkschaft ver.di wirft dem Discounter Lidl vor, bei der Errichtung neuer Supermärkte das deutsche Baurecht systematisch umgangen und Kommunen um ihre Einnahmen gebracht zu haben. Das geht aus der neuen ver.di-Zeitung Schwarzmarkt hervor, die am Mittwoch erscheint und sich ausschließlich mit Lidl befasst. Der Discounter habe in Aachen, Düsseldorf, Köln und anderen Städten sehr viel größere Supermärkte gebaut, als behördlich genehmigt worden war. Immerhin spart Lidl so Steuern und Abgaben und kommt billig an eine größere Verkaufsfläche, heißt es in der ver.di-Zeitschrift. Von Lidl war zu den Vorwürfen keine detaillierte Stellungnahme zu erhalten - ein Sprecher sagte lediglich, er könne sich so etwas nicht vorstellen.

 
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    • Quelle DIE ZEIT, 13/2005
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    • Schlagworte Lidl | Ver.di | Discounter | Einzelhandel | Köln | Düsseldorf | Aachen
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