Zissou und Zissou

Der fiktive Held des Films Die Tiefseetaucher heißt Steve Zissou. Dagegen wehrte sich ein New Yorker Anwalt, der auch diesen Namen trägt

Steve Zissou, 49, arbeitet als Rechtsanwalt in New York. Auf diese Tatsache wird unübersehbar hingewiesen am Ende eines aktuellen Kinofilms, der seinen Namen im Titel führt: The Life Aquatic with Steve Zissou. In dem Film des Regisseurs Wes Anderson, der in deutschen Kinos unter dem Titel Die Tiefseetaucher läuft, spielt Bill Murray die Rolle eines fiktiven (aber deutlich an Jacques Cousteau angelehnten) Meeresforschers namens Steve Zissou. Ohne die Zustimmung des real existierenden Namensvetters hätte die Filmfirma das Werk zurückgezogen. Der Anwalt Steve Zissou (nicht zu verwechseln mit dem fiktiven Meeresforscher) ist verheiratet, hat drei Kinder und führte bis vor kurzem ein unauffälliges Leben im Stadtteil Queens.

Steve Zissou: Haben Sie von der Sache mit meinem Kopf gehört?

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DIE ZEIT: Was für eine Sache mit Ihrem Kopf?

Zissou: Mir ist vor ein paar Tagen im Parkhaus eine Schranke auf den Kopf gefallen. Vierzig Stiche. Aber ich war am Abend schon wieder in der Lage, Martinis zu trinken.

ZEIT: Wo sollte ich davon gehört haben? Sind Sie jetzt ein Star, Mister Zissou?

Zissou: Quatsch. Aber hätte ja sein können. Immerhin kennt jetzt die halbe Welt meinen Namen.

ZEIT: Wie ist es dazu gekommen?

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