sesamstrasseKrümelmonster ohne Krümel

Das Krümelmonster muss abspecken und darf keine Kekse mehr futtern. Schuld daran sind die dicken Kinder

„Ich will Kekse, mehr Kekse, gib mir Kekse!“ – So kennen und lieben wir das Krümelmonster. Gefräßig, maßlos, gedankenlos. Kalorien zählen? Pah, das kann Graf Zahl machen - aber der versteht sowieso nicht, was das Besondere an butterigen, schokoladigen, herrlich süßen Trockenküchlein ist. Doch die Völlerei hat ein Ende. Ab sofort darf das Krümelmonster nicht mehr schmatzen und schlemmen. Es wird auf Diät gesetzt. Und das nur, weil seine größten Fans in den USA zu dick sind.

Die Kinder sollen abspecken, und das Krümelmonster muss dafür herhalten, es ihnen beizubringen: Kekse sind nur in Maßen gesund, Obst und Gemüse zu bevorzugen. Fortan wird die kultige Filzpuppe Ananas und Gurken verschlingen, Sport treiben und sich nur noch ab und an einen kleinen Krümel Keks gönnen. Damit geht eine Ära zu Ende. Doch zum Glück wird es wohl noch rund zwei Jahre dauern, bis das fastende Monster in der deutschen Ausgabe der Sesamstraße auftritt. Melanie Ruprecht

 
  • Serie cvd
  • Quelle (c) ZEIT.de, 14.04.2004
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  • Schlagworte Ananas | Diät | Glück | Obst | Sesamstraße | USA
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