Interview Mobil ohne Auto
Sebastian Mettler, 48, ist zuständig für das Marketing des Ferienorts Werfenweng im Salzburger Land. Er möchte Urlauber »enthasten«. Fürs Herumkommen stehen kostenlose Elektrowagen und Chauffeure bereit
Sebastian Mettler, 48, ist zuständig für das Marketing des Ferienorts Werfenweng im Salzburger Land. Er möchte Urlauber »enthasten«. Fürs Herumkommen stehen kostenlose Elektrowagen und Chauffeure bereit
Sie kassieren von Ihren Gästen gleich bei der Ankunft die Autoschlüssel. Sind Autofahrer nicht gerne gesehen in Werfenweng?
Das kann man so nicht sagen. Wer bei uns mit dem Auto Urlaub macht, hat eine ganz normale schöne Urlaubszeit. Wir verteufeln keine Autofahrer, aber wir bieten denjenigen Vorteile, die entweder mit der Bahn anreisen oder am Anfang ihres Urlaubs den Autoschlüssel im Safe des Tourismusverbands deponieren.
Und welche Vorteile sind das?
Unsere Samo-Gäste, also diejenigen, die unser Konzept der sanften Mobilität mitmachen, können sich beispielsweise kostenlos Fahrräder oder Langlaufsets ausleihen. Das Entscheidende aber ist: Wir bieten Gästen, die Urlaub vom Auto machen, nach wie vor Mobilität. Im Ort stehen kostenlose Elektrofahrzeuge bereit, man kann sich im Ortsgebiet zwischen 9 bis 4 Uhr morgens einen Privatchauffeur nehmen, ohne zu bezahlen, und für Fahrten in die Umgebung stellen wir auch ein Elektroauto zur Verfügung.
Waren Autofrei-Versuche wie in Oberstdorf oder die autofreien Orte der Schweiz Vorbild?
- Datum 30.10.2007 - 12:43 Uhr
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- Quelle (c) DIE ZEIT 21.04.2005 Nr.17
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