Hochschul-Ranking 2005 Hochschulen à la carteSeite 2/2
Dabei sind Ranking-Ergebnisse nur eine Orientierung bei der Suche nach dem richtigen Studienplatz. Gespräche mit Professoren und Studenten im höheren Semester, der Besuch von Schnuppertagen und Orientierungsveranstaltungen der Hochschulen sind mindestens ebenso wichtig. Sie alle können helfen, mehr Rationalität in die wichtige Entscheidung zu bringen, die bei vielen Studienanfängern noch immer Unkenntnis oder Zufall prägen.
Genau darum können Rankings tatsächlich dazu beitragen, die Qualität der Hochschulen zu verbessern. Die Studienanfänger wissen, welche Fachbereiche für ihre Bedürfnisse am geeignetsten sind; die Fächer wiederum lernen, sich auf diese Erwartungen einzustellen. Wie sie dies machen sollen, darüber muss jedes Ranking schweigen. Denn warum die eine Hochschule ihre Studenten besser betreut als die andere, warum in diesem Fachbereich die Professoren mehr Fachartikel publizieren als an jenem, kann viele Gründe haben. Fehlendes Geld zum Beispiel oder unsinnige Hochschulgesetze. Gerecht mag das nicht sein. Aber in diesem Punkt haben Rankings mit Gerechtigkeit wenig zu tun.
- Datum 19.05.2005 - 14:00 Uhr
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- Quelle (c) DIE ZEIT 19.05.2005 Nr.21
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