bahn Deutsche Bahn fährt Minus ein
2004 hat die Deutsche Bahn zugelegt; und in diesem Jahr schon wieder 38 Millionen Euro verloren
Die Deutsche Bahn hat im ersten Quartal 2005 Verluste eingefahren.
Bei einem Umsatz von 5,9 Milliarden Euro lag das Betriebsergebnis nach
Zinsen in den ersten drei Monaten mit 38 Millionen Euro im Minus, wie
der bundeseigene Konzern am Mittwoch bei der Bilanzpressekonferenz in
Berlin mitteilte. Im Vergleich zum ersten Quartal 2004 konnten die
Verluste allerdings um 44 Millionen Euro verringert werden.
Das Gesamtjahr 2004 schloss die Bahn erstmals seit der Bahnreform 1994
aus eigener Kraft mit einem operativen Gewinn ab. Bei einem Umsatz von
24 Milliarden Euro blieben 253 Millionen Euro übrig. Bahnchef Hartmut
Mehdorn zeigte sich mit dem Ergebnis zufrieden. "Wir befinden uns
insgesamt auf einem guten Weg."
Auf eine konkrete Prognose für Umsatz und Ergebnis im laufenden Jahr legte sich der Konzern nicht fest.
Mehdorn verwies unter anderem auf Risiken aus der Entwicklung der Energiepreise und der Gesamtkonjunktur.
Der Bahnchef ließ weiterhin offen, ob das Zugfahren in diesem Jahr teurer wird. Falls die Preise für Strom und Diesel weiterhin steigen, werde die Bahn aber "reagieren müssen". Zugleich bekräftigte Mehdorn, dass der Verkauf von Billig-Tickets im Supermarkt eine Ausnahme bleibe. "Wir werden diese Aktion in dieser Form nicht wiederholen." In der vergangenen Woche hatte die Bahn innerhalb von wenigen Stunden beim Discounter Lidl mehr als eine Million Tickets verkauft.
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- Serie cvd
- Quelle dpa, 25.5.2205
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