umweltzerstörung Der Kampf gegen die KrabbensuppeSeite 2/2
Der Gewinn aus der Garnelenproduktion fließt mit den Exporten außer Landes und vornehmlich auf die Konten der transnationalen Konzerne. Thiele und Siemers kritisieren die Zusammenarbeit der Regierungen mit den Großunternehmen: Während Millionen in den Ausbau der Garnelenzucht fließen, bekommen die Kleinbauern so gut wie keine Unterstützung. „Lösungsvorschläge gibt es nicht“, konstatiert Heiko Thiele nüchtern. Garnelen aus dem Meer, so erläutert er, seien genauso schädlich: „Die Schleppnetze reißen den Meeresboden auf und zerstören die Korallen.“ Was bleibt, ist die Hoffnung, dass die Meeresfrüchte bald an Attraktivität und die Garnelenzucht an Rentabilität verlieren.
- Datum 07.06.2005 - 14:00 Uhr
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- Quelle (c) ZEIT.de, 7.6.2005
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