Europa Wir brauchen MutSeite 4/4

Weil die Völker Europas auf mehr als ein Jahrtausend ihrer nationalen Entwicklung zurückblicken, kann die Union nicht in wenigen Jahrzehnten allein von Ministern und Diplomaten vollendet werden. Die EU braucht die Zustimmung und den Willen ihrer Bürger. Aus der noch bevorstehenden Erfahrung der wachsenden Machtlosigkeit einzeln agierender kleinerer und mittlerer Nationalstaaten werden die Bürger zunehmend die Einsicht in die Notwendigkeit der Union gewinnen. Das braucht Zeit und langen Atem. Jean Monnet, Robert Schuman, Giscard d’Estaing, Jacques Delors, viele der Alten haben gewusst: Nur schrittweise können wir den historisch gewachsenen egozentrischen Nationalismus der Europäer zurückdrängen. Die heutigen Staatsmänner und die übereifrigen Brüsseler Kommissare sollten sich nach diesen Vorbildern richten!

 
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