: Spätentwickler
Dreißig Jahre lang hat Miroslav Tichy in einer tschechischen Kleinstadt heimlich Frauen fotografiert. Alle hielten ihn für verrückt. Seit kurzem hängen seine Fotos in Galerien auf der ganzen Welt
Miroslav Tichys Kamera ist ein Revolver. Er trägt sie an seiner rechten Hüfte, in einem Halfter unter seinem Pullover. 30 Jahre lang, von 1955 bis 1985, zieht er sie über hundertmal am Tag hervor, zielt auf die Frauen seiner Stadt. Er lebt in einem kleinen Ort, 12.000 Einwohner, im südmährischen Tschechien, unweit von Brno (Brünn) gelegen. Ohne durch den Sucher zu blicken, den Apparat in Hüfthöhe, steht er vor dem Maschendrahtzaun des Schwimmbads, lichtet sich räkelnde Glieder ab, tuschelnde Mädchen und alte Frauen, die sich die Röcke glatt streichen. Er geht in die Kneipe, fotografiert Frauenbeine. Irrt auf dem Marktplatz umher, hält seine Kamera in Häusereingänge, hofft, dass die Linse ein weibliches Antlitz erfasst. In Tichys Haus stapeln sich die Fotos die Wände hoch. Es ist feucht, undicht und kalt, die Fotos schimmeln, werden von Ratten angefressen.
Tichy ist verrückt, sagen heute die Nachbarn, sagten sie schon damals. Er war doch mal in der Psychiatrie. Und auch im Gefängnis. Wie der überhaupt aussieht, dieser Kommunistenfeind. Ja, wer mag schon die Kommunisten, aber sich so gehen lassen: die Haare lang, verfilzt, seine Kleider zusammengenäht, aus Lappen. So kriegt der keine Frau ab. Dreckig, der Mann. Und nachts, da prügelt er die Polizisten. Kommunisten zwar, aber ihnen gleich die Gesichter einschlagen? Dabei heißt doch Tichy »leise« und Miroslav, das heißt »friedliebend«. Wenn der so wütet, da braucht der sich nicht zu wundern, dass die ihn abholen, ihn in eine Zwangsjacke stecken und erst Monate später wieder nach Hause schaffen. Dann säuft der, liegt, wenn er nicht mit seiner Kamera rumläuft, mit Schnaps auf dem Hausdach, starrt in den Himmel. Was für ein Leben.
Und was für Fotoapparate: die Objektive aus Konservendosen und Brillengläsern, die Kameragehäuse aus Holzschachteln, Fadenspulen und Bierdeckeln, abgedichtet mit Teer. An manche Kameras montiert Tichy Teleobjektive aus alten Wasserrohren, das sind dann richtige Gewehre. So werden die Bilder natürlich unscharf, und die Frauen darauf sind ganz verschwommen.
Tichy ist bald achtzig. Er lebt ohne Zentralheizung und ohne Telefon
Tichy ist heute 79. Die Welt zog an ihm vorbei, die stalinistische Ära, der Prager Frühling, seine Zerschlagung, später, als Tichy die Fotografie schon aufgegeben hatte, die Wende. Nur mit seinen Fotos ist etwas passiert, jemand hat sie aus seiner Wohnung in die Galerien der Welt getragen.
Im Mai wurden sie am Broadway präsentiert, in der Nolan/Eckman Gallery. Das Kunsthaus Zürich wird Tichys Werke vom 15. Juli an in einer Einzelausstellung zeigen, nach Claude Monet und Sigmar Polke, zeitgleich mit Fotografien von Henri Cartier-Bresson. Bekannte Sammlungen, wie die von Monique Burger in der Schweiz oder die Martin Z. Margulies Collection in Miami, haben Tichy mittlerweile in ihren Beständen. Und vom 25. Juni an werden Tichys Werke in der Berliner Galerie Arndt und Partner zu sehen sein. Dort werden sie auch verkauft und kosten bis zu 12.000 Euro. Stolze Preise für einen bisher unbekannten Künstler.
Der Berliner Galerist Matthias Arndt hat sich Mitte Mai von Prag aus auf den Weg nach Südmähren gemacht, um Tichy zu besuchen. Der 37-Jährige schwärmt, erzählt, wie kunstvoll Tichy zu einigen seiner Bilder Passepartouts anfertigte, diese bemalte und die Fotos damit einrahmte; sagt, dass jedes Foto deshalb einzigartig sei. Auch, dass Tichy ohne Pinzetten entwickelte. Bereits die Fingerabdrücke, Spuren zufälliger Handgriffe in der Dunkelkammer, seien unikale Signaturen seiner Bilder.
Auch die österreichische Kuratorin Maya Lukas fährt mit. Sie kauft gerade zeitgenössische Kunst für wohlhabende tschechische Unternehmer ein, Tichy ist auf ihrer Liste. Da will sie den Künstler vorher mal sehen.
Roman Buxbaum führt die Besuchergruppe an. Der 49-Jährige kennt Tichy seit seiner Kindheit, war sein Nachbar, bis er 1968 mit seiner Familie nach Zürich emigrierte. Dort lebt Buxbaum heute als Psychiater und Künstler. Und er hat vor kurzem die Tichy-Stiftung in Liechtenstein gegründet, die Tichys Fotografien verwaltet und vermarktet.
Roman Buxbaum war es auch, der Tichy überredete, seine Fotos auszustellen. Dieser habe sich lange Zeit gesperrt, sagt Buxbaum, er sei ja nicht ganz einfach. Doch dann, vor knapp zwei Jahren, konnte er endlich einen großen Stapel Fotos aus Tichys Wohnung schaffen. Die zeigte er einem befreundeten Galeristen. Er heißt Juerg Judin, ist sein derzeitiger Nachbar und brachte die Vermarktung der Tichy-Fotos in Gang.
Wir steigen in einen schwarzen Skoda Superb ein. Dreieinhalb Stunden dauert die Fahrt von Prag aus, an satten Rapsfeldern, an tschechischen Weinbergen und kleinen Dörfern vorbei. Vor wenigen Jahren, als Tichy noch nicht so gebrechlich war, habe er Besucher mit einer Axt vertrieben, erzählt Buxbaum. Jetzt freilich sei er alt und zahm, dafür aber, nun ja, leider ein wenig verwirrt. Man wisse nie, wie er auf Fremde reagiere. Außerdem dürften wir uns nicht erschrecken, in seiner Wohnung sehe es aus wie in der Hölle.
Am frühen Nachmittag ist man am Ziel, der Chauffeur fährt an ein kleines Eckhaus heran. Die Besucher dringen in Tichys Zimmer, setzen sich auf Holzstühle. Uringeruch liegt in der Luft, abgedunkelt sind die Fenster, mit einer blauen Farbschicht bedeckt. Der Putz blättert ab. Staubflocken, die durch die Luft fliegen, umgeben Miroslav Tichy.
Er sitzt auf dem einzigen Sessel im Raum. Fliegen umschwirren ihn. Seine Finger sind feingliedrig. Und schmutzig. Weiße Haut umspannt die hervorstehenden Knochen. Fleckig ist sein blauer Jogging-Anzug, auch sein Pullover, der sich über einem aufgedunsenen Oberkörper spannt. Man blickt in ein zerfurchtes Gesicht, gegerbt von der Sonne, gerötet vom Alkohol. Tichy sieht älter aus als 79. Trotz der dichten Haare, die ihm ins Gesicht fallen, trotz des mächtig wuchernden Vollbarts. Und trotz des wachen Blicks, der wie beiläufig auf die Besucher fällt.
Tichy raucht. Ganz langsam. Eine Zigarette nach der anderen. Er drückt sie auf der Kommode aus. Dann riecht es nach verbranntem Holz. Und immer wieder wird ihm von Buxbaum Budweiser nachgeschenkt. In ein kleines Glas. Er nippt. Andächtig, als sei es ein Kelch und als sei Budweiser ein edler Wein. Rahmenlose Bilder, alte Pinsel, Werkzeuge, Bücher, ungewaschenes Geschirr, Zettel, Bierdosen und Holzbretter liegen im Raum herum.
Als Tichy vier Jahre alt war, zog er mit seinen Eltern hier ein. Die Familie richtete eine Schneiderei ein. Durch zwei große Schaufenster konnten Passanten einst auf Auslagen blicken. Nun sind sie übermalt. Keine Zentralheizung, kein Telefon, auch keine Toilette. Ein Schuppen steht im Garten, für die Notdurft.
»Ich sah nichts. Ich hörte nichts. Nur klick, klick«
»Herr Tichy, Sie haben über Jahrzehnte manchmal mehr als hundert Fotos am Tag gemacht. Was hat Sie angetrieben?« - »Nein, ich ging durch die Stadt. Ich sah nichts, ich hörte nichts. Nur klick, klick.« Pause. Tichy senkt die Stimme: »Ich weiß nicht, was ich fotografiert habe.«
»Sie haben immer wieder Frauen im Schwimmbad, im Park und auf dem Marktplatz fotografiert. Warum diese Orte?« - »Ach, ich weiß nicht, hab ich vergessen. Das ist alles ein Mechanismus. Das Auge ist ein Mechanismus.«
»Man könnte sagen, Sie haben die Fotografie noch einmal neu erfunden. Ihre Kameras sind selbst gebaut. Können Sie uns eine zeigen und erklären?« - »Nein, wahrscheinlich habe ich keine mehr im Haus.«
Tichy wird unruhig, blickt in sein leeres Glas. »Sie müssen jetzt einkaufen«, sagt er. »Bier oder Schnaps. Sofort.« Man folgt seinen Anweisungen, führt das Gespräch mit gefüllten Biergläsern fort.
»Sie wollten ihre Fotos zunächst nicht ausstellen. Weshalb haben Sie sich dem Kunstmarkt verweigert? Und weshalb haben Sie sich entschlossen, die Bilder nun freizugeben?« - »Ich habe die nicht freigegeben. Roman hat mir die Bilder abgenommen. Ich habe damit nichts zu tun.«
Maya Lukas errötet. Da wird die Stimmung in dem kleinen Zimmer für eine kurze Weile etwas ernst, und Matthias Arndt lenkt das Gespräch auf die kunstvollen Passepartouts, mit denen Tichy seine Bilder verzierte. »Ach«, winkt Tichy ab, »die hat doch der Roman gemacht. Damit habe ich nichts zu tun.«
Die Besucher entschließen sich, das Gespräch zu einem späteren Zeitpunkt wieder aufzunehmen. Dann werde Tichy etwas geistesgegenwärtiger sein, verspricht Roman Buxbaum. Jetzt habe das keinen Sinn. Vor Tichys Haus erzählt er, der Tichy, ja, der habe es dank des Verkaufs seiner Bilder besser als jemals zuvor. Die Stiftung zahle ihm eine Haushälterin, in eine komfortablere Wohnung umziehen, das wolle der Tichy sowieso nicht. So einen alten Baum verpflanzen, ach wo. Und dass er an dem Verkauf der Bilder finanziell direkt nicht beteiligt sei, nun, dass liege daran, dass der Tichy nicht mit Geld umgehen könne. Einmal habe Buxbaum ihm 100 Euro in die Hand gedrückt. Da sei der Tichy in den Laden gegangen und habe sich Schnaps gekauft. Der hätte sich umgebracht mit dem Zeug, der hätte 100 Euro versoffen, wäre er nicht von ihm, von Buxbaum, aufgehalten worden.
Als Tichy jung war, erschien ihm die Welt wie ein Meer von Möglichkeiten. Malen wollte er, Picasso liebte er und Matisse auch. Die Nazis waren vertrieben worden, 1945, und die Kommunisten noch in weiter Ferne. Die kamen erst 1948 an die Macht. In der kurzen Zeit des tschechischen Friedens zog Tichy nach Prag, wurde an der Akademie der bildenden Künste aufgenommen. Dem kulturpolitischen Diktat des »Sozrealismus«, der ab 1948 an den Prager Kunsthochschulen herrschte, wollte sich Tichy aber nicht beugen, zog wieder ins Elternhaus, mietete sich in einem Nachbarhaus ein Atelier, malte und fotografierte, stellte aber nicht aus, wechselte nicht die Kleider, wusch sich nicht.
Man steckte ihn abwechselnd in die Psychiatrie oder ins Gefängnis, insgesamt zehn Jahre lang. Ins Gefängnis, da er Frauen belästigt habe. Man konnte ihm nichts nachweisen, die Fotografien mussten als Indizien dienen. In die Psychiatrie, weil er das Gegenbild zum stählernen Arbeiter des Ostens abgab: zerlumpt, verdreckt, stinkend. Jährlich vor der Maiparade wird er von der örtlichen Polizei abgeholt und in die Psychiatrie des nahe gelenen Städtchens Kromflriz gebracht. Dort wird er gebadet, man steckt ihn in frische Kleider. Meistens kehrt er bereits am 2. Mai wieder zurück, nicht immer.
1972 wird sein Atelier enteignet, Tichys Ölbilder fliegen auf die Straße. Da legt er die Pinsel aus der Hand, ihm bleibt die Fotografie.
Die Fotografien und die Frauen. Unnahbar wirken sie und doch so nah. In impressionistisches Licht getaucht, wie weichgezeichnet, der Zeit entrückt. Und gleichzeitig dem Provisorischen und dem Verfall überantwortet: mal unter-, mal überbelichtet, das Fotopapier ist in Handarbeit zurechtgeschnitten, mit Bromflecken übersäht. Frauen in allen Positionen, wie Aktstudien zu Gemälden: liegend, stehend, sich bückend. Oftmals ist von ihnen nur ein Torso zu sehen, sind sie von Tichys Schere guillotiniert. Und immer wieder schiebt sich der Maschendrahtzaun zwischen die Körper, zwischen den Fotografen und seine Frauen, die nur ganz selten in seine Kamera blicken. Wenn er sie mit einem Teleobjektiv erfasst, dann ist er ohnehin weit weg. Dann ist er so konspirativ wie der StB, die tschechoslowakische Geheimpolizei. So scheint es, als bekämpfe er den Kommunismus mit seinen eigenen Waffen, als adoptiere er dessen Spionagetätigkeit.
»Ich bin kein Maler, kein Bildhauer. Ich bin Tarzan in Pension«
In den letzten drei Jahren produzierte Roman Buxbaum einen Dokumentarfilm über Tichys Leben, der zur Eröffnung der Züricher und Berliner Ausstellungen gezeigt wird. Tichy nimmt darin noch einmal eine seiner alten Kameras in die Hand, obwohl er längst nicht mehr fotografiert. Kräftig wirkt er da noch, weniger zerbrechlich, sagt: »In der Kneipe fragen die mich: Was bist du eigentlich, Tichy? Ein Maler, ein Bildhauer oder ein Schriftsteller? Ich sage dann immer: weder noch. Ich bin Tarzan in Pension.«
Tarzan. Tarzan ist fern der Zivilisation aufgewachsen. Als er von einer Forschergruppe entdeckt wird, durchschaut er die korrumpierte Moral der westlichen Welt. Da schlägt er sich wieder auf die Seite des Urwalds.
Den Topos vom »edlen Wilden« gab es schon in der Literatur des 17. Jahrhunderts. Hollywood hat ihn mit Tarzan noch einmal populär gemacht. »Tarzan« ist eine Projektionsfläche, in seiner Gestalt erstrahlt eine von Eigeninteressen befreite Welt. Denn entfremdet sind wir, seit wir den Garten Eden verließen: durch Arbeitsteilung psychisch lädiert, durch Höflichkeit verlogen, durch Geld charakterschwach. Da hilft nur noch die Idylle. Man ergötzt sich noch heute an ihr, auch wenn das vermeintlich Echte des Lebens sich nunmehr in archaischer Armut, im morbiden Verfall, in der Trash-Ästhetik vollzieht.
Dass Tichy seine Bilder unter so widrigen Umständen schoss, ein aufrechter Wilder unter dem Terror der Kommunisten, das erhöht nur ihren Marktwert. Wie auch der Glaube daran, dass sie damit ein unverstelltes Dasein transportierten, fern jeder postmodernen Spielerei.
Seine verwischten, verwackelten Fotos erinnern an Gerhard Richters figurative Malerei, der seit den sechziger Jahren Fotografien als Vorlage verwendete; auch an die unscharfen Fotos von Bill Jacobson, die gleichsam der provisorischen Dunkelkammer Tichys entsprungen sein könnten. Abseits des Kunstmarkts schuf Tichy also Werke, die bestens in ihn hineinpassen.
Und es scheint, als habe Tichy die derzeitigen musealen Rettungsaktionen schon immer im Blick gehabt.
Am Abend besuchen wir ihn ein zweites Mal. Jetzt packt er aus, kramt einen kleinen Karton hervor, schnürt ihn auf, zieht mit der Rechten einen Stapel Fotos heraus, legt ihn auf seinen Schoß. Man dürfe zugreifen, sagt er und lacht. So greift man hinein. Kaum blickt man auf ein Paar Frauenbeine auf der Parkbank, auf sich sonnende Brüste im Schwimmbad, auf eine laufende Frau, da zeigt er mit seinem dürren Zeigefinger auf die Erde: »Auf den Boden damit, auf den Boden.« Man gehorcht, lässt die Fotos fallen, in den Staub. Dann sagt er noch: »Was wollt ihr? Was wollt ihr bloß mit dem ganzen Dreck?«








Miroslav Tichy - Die Stadt der Frauen.
Nach seinem abgebrochenen Kunststudium in Prag entwickelte sich der Künstler und Fotograf Miroslav Tichy zu einem Außenseiter des Gesellschaft und kämpfte Zeit seines Lebens mit psychischen Problemen und Armut. Dennoch ist es ihm gelungen, seine Lebensführung in intellektueller Unabhängigkeit von staatli-cher Repression führen zu können. Der 2011 verstorbene Fotograf Tichy hat archaische Bilder von Frauen aus seiner mährischen Heimatstadt hinterlas-sen, die erst spät ins Interesse der Kunstwelt gelangten. In vollkommener kultureller Isolation entstanden Fotos von heimlich aufgenommenen Frauen. Mit Billigkameras sowie mit zum Teil selbst gefertigte Kameras und Objekti-ven hat der Künstler auf engem Terrain Frauen seiner Heimatstadt in allen erdenklichen Posen abgelichtet (ein exzessiver Filmverbrauch wird ihm nachgesagt ). Eine lebenslange Obsession, hart an der Grenze zum Voyeu-rismus ! Und dennoch: Es liegt eine Sammlung von einzigartigen Aufnahmen vor. Seine Bilder haben ihren einzigartigen Reiz und sie verfügen über eine unverwechselbare Stimmung. Im Reiss-Engelhorn Museum Mannheim ist bis 26. Mai 2013 eine Ausstellung mit den Bildern von Miroslav Tichy zu bewun-dern. Im Kehrer Verlag ist hierzu ein ausgezeichneter Bildband und Katalog entstanden, der mit seinen Bildern und kompetenten Begleittexten das Werk von Künstlers Miroslav Tichy würdigt.
Willi Wilhelm
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