USA Mitleid lohnt sichSeite 2/2

198 Studenten aus Familien mit einem Einkommen unter dem Durchschnitt von 50900 Dollar fangen in Princeton in diesem Herbst mit dem Studium an; Ende der Neunziger, als die Reformen eingeführt wurden, waren es nur halb so viele Geringverdienende: 88. Damals erhielten 38 Prozent der Studenten Finanzhilfen, 2004 waren es 52 Prozent. Dennoch gilt nach wie vor: Die meisten Studenten zahlen weiter Gebühren – von irgendwoher muss die Hochschule ihr Geld ja bekommen. Im Verhältnis betrachtet, zeigt sich daher, dass die getroffenen Maßnahmen nur ein Schritt auf einem langen Weg sind. In Princeton stammen dieses Jahr 16 Prozent der 1220 neu Aufgenommenen aus ärmeren Familien. Ein bisschen wenig, um Princetons Image als Universität der »Intelligentesten, nicht der Reichsten« so richtig glaubhaft zu machen.

 
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