aussenpolitik Abschied – höflich, unversöhntSeite 2/2
Schröders amtliche Beziehung zu den Vereinigten Staaten geht mit keiner so versöhnlichen Note dem Abschluss entgegen. Als Bush im Blick auf den wahrscheinlichen Wahlkampf an die Kämpferqualitäten des Kanzlers erinnert, soll das sportlich klingen, aber man hört auch: Nichts ist vergessen. Schröder seinerseits unterdrückt beim Reden über die deutsche Hilfe für den Irak den Hinweis nicht, dass diese Unterstützung wirklich funktioniere, dass sie praktisch sei – offenbar im Gegensatz zu irgendwelchen ideologischen Proamerikanern aus der »Koalition der Willigen«. Sie können es beide nicht lassen, und man wird erleichtert sein, wenn diese Geschichte zu Ende ist.
- Datum 30.06.2005 - 14:00 Uhr
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- Quelle (c) DIE ZEIT 30.06.2005 Nr.27
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