Branded Films Pure Unterhaltung?

Reklame ist kein störendes Beiwerk mehr, sondern Unterhaltung, geschaffen von der Kulturindustrie. Einige Beispiele im Film

Marken und Produkte erobern die Popkultur. Dort sollen Livestyle vermitteln; und sie müssen der Welt präsentiert werden - durch Werbung. Stück für Stück verschmelzen deshalb neuerdings die Produkte der Werbeindustrie mit der populären Kultur. Kunst und Kommerz halten sich dabei auf seltsame Weise die Waage. Markenhersteller verbünden sich enger und anders als früher mit künstlerischen Talenten: mit Sängern und Bands, mit Erfindern erfolgreicher Fernsehserien, mit den Entwicklern von Computerspielen, mit Starregisseuren und Filmemachern.

Wir zeigen einige Beispiele:

Mc Donald's inszeniert seine Werbebotschaften mit Stars aus der Fussballwelt, beispielsweise in der

Fussball-Eskorte.

Oder verkauft mit den Comedians von Traumschiff Surpirse

Käsesahne-Törtchen ,

oder

Chicken Burger,

oder

Merchandising-Produkte von Kinofilmen.

BMW dagegen setzt auf durchkomponierte kurze Filme mit eigenen Geschichten, die ein neues Lebensgefühl vermitteln sollen. Die Autos von BMW spielen darin wichtige Rollen - aber eben nicht die zentralen, weren manchmal erst gegen Ende der Streifen sichtbar. Solche Filme heißen dann beispielsweise Hostage , Ticker oder Beat the Devil und sind auf der Seite

www.bmwfilms.com

zu sehen - nachdem man sich registriert hat.

Bei der Marke Mini setzt der Automobilkonzern dagegen auf skurilen Humor und entlarvt angebliche Marken-Betrüger auf der Seite

www.counterfeitmini.com .

 
  • Serie sgrena
  • Quelle (c) ZEIT.de, 20.7.2005
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  • Schlagworte Film | Dokumentarfilm | Filmproduktion | Kino
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