Mit dem VW Fox, dem Citroën C1 und dem Dacia Logan ist die Ära des Billigautos angebrochen. Nur in puncto Sicherheit bestehen bei den drei Kleinstwagen noch gewisse Restzweifel. Eine echte Alternative bietet in dieser Hinsicht das Von JL 421 Badonkadonk. Das Gefährt ist gepanzert und empfiehlt sich daher auch in krisengeschüttelten Regionen für den Stadtverkehr. Das "Donk" hat Platz für maximal fünf Personen, einen Sechs-PS-Benzinmotor und eine 400-Watt-Stereoanlage. Bei einer Höchstgeschwindigkeit von 65 Kilometern pro Stunde sei die "Fahrt aufregend, aber ein wenig holprig", sagt Neil Ormond, der Konstrukteur des Heimpanzers. Ormond ist Mitgründer der kalifornischen Designfirma Nao. Das Donk bastelte er als Schaustück und Marketing-Gag mit seinem Freund Frank Pollock (am Steuer) innerhalb von zwei Monaten. Die beiden wollten etwas bauen, in dem das Böse und Gute zugleich verkörpert sind. Natürlich sollte es auch extravagant aussehen. Außen Star-Wars-Panzer, innen plüschige Hörmuschel. Im Internet führt die Erfindung inzwischen ein Eigenleben. Dort wird sie für 19999,15 Dollar bei Amazon feilgeboten. Ormond versichert, dass das Donk noch nicht verkauft wurde. Dennoch wird das Gefährt bereits rezensiert, als sei jemand damit gefahren. "Jetzt habe ich keine Angst mehr, wenn ich durch meine kriminelle Nachbarschaft fahre", fantasiert zum Beispiel ein angeblicher Käufer. Sicher, er sei ein paarmal beschossen worden, aber die Kugeln seien einfach an der gehärteten Außenhaut abgeprallt.