Angela Merkel hat sich über die Musik beklagt, die in Flugzeugen zu hören ist. Sie hält diese Form der Musik für keine Verbesserung meiner Lebensqualität, sagte sie der FAZ. Wir sprachen mit Michael Lamberty, Sprecher der Lufthansa.

DIE ZEIT: Angela Merkel mag Ihre Musik nicht. Sind Sie gekränkt?

Lamberty: Schon schade, dass wir ihren Geschmack anscheinend nicht getroffen haben. Sie ist ja bekannt als Wagnerianerin, und wir spielen beim Einsteigen bewusst Lounge-Musik. Wir haben auch schon einmal Klassik getestet, die Fluggäste haben dies allerdings weniger goutiert, wohl da es vielerlei Klassikströmungen gibt. Darum laufen jetzt die Sofa Surfers oder Craig Armstrong. Wir müssen auf musikalische Mehrheitsfähigkeit achten.

ZEIT: Angela Merkel störte sich ja daran, dass Sie überhaupt Musik spielen.

Lamberty: Musik beim Ein- und Aussteigen hat sich als entspannend erwiesen.

Beim Einsteigen geht es ja manches Mal leicht wuselig zu, und beim Aussteigen kann es verständlicherweise nicht schnell genug gehen.

ZEIT: Trotzdem: Wenn der Name Merkel wieder auf der Passagierliste steht ...