Weblog: Kunstwort aus Web und Log(buch). Ein Online-Journal, das meist von einer einzigen Person mit Inhalt gefüttert wird. Um ein Weblog zu betreiben, bedarf es keiner besonderen technischen Fähigkeiten; der Schwierigkeitsgrad ist ähnlich dem beim Versenden einer E-Mail. Die Texte reichen von anspruchsvollen Aufsätzen bis zu Filmkritiken oder Kochrezepten. Eine wichtige Rolle nimmt die Kommentarfunktion ein. Sie erlaubt es Lesern, eine Stellungnahme zu einem Eintrag zu hinterlassen. Oft entstehen so leidenschaftlich geführte Debatten.

Blog: Kurz für Weblog.

Blogger: Weblog-Autor

Blogosphäre: Die Gesamtheit aller Weblogs. Blogs sind per Hyperlink stark miteinander vernetzt; die Blogosphäre kann somit auch als Informations- und Gesprächsraum der Blogger begriffen werden. Weltweit soll es 30 Millionen aktive Weblogs geben. In Europa breitet sich die Blogosphäre in unterschiedlichem Tempo aus. In Frankreich existieren bereits mehrere Millionen Blogs; nach einer Regierungsstudie führt schon jedes zweite französische Schulkind ein eigenes Weblog. In Deutschland ist Bloggen noch ein Randphänomen: Gerade einmal 60000 deutsche Online-Journale zählt die Website Blogstats.de.

Social Software: Anwendungen, welche die menschliche Kommunikation, Interaktion und Zusammenarbeit unterstützen. Neben Weblogs gehören dazu auch

Wikis: Websites, auf denen jeder Besucher den Inhalt ändern, ergänzen oder auch löschen kann. Ein besonders populäres Wiki-Exemplar ist die freie Enzyklopädie Wikipedia. Je nachdem, wie weit man die Definition fasst, fallen auch Chat, Instant Messaging oder E-Mail unter Social Software.