Naturkatastrophe Amerikas SintflutSeite 4/4
Derartige Ausfälle kann der Weltmarkt ausgleichen. Schlimmer wäre es, sollten Raffinerien beschädigt sein. Sie verarbeiten nicht nur das Öl aus dem heimischen Golf. New Orleans ist der Hafen, in dem die meisten Supertanker festmachen. Neun Raffinerien sind am Wochenende geschlossen worden. Einige liegen dort, wo die höchsten Windgeschwindigkeiten gemessen wurden.
Das größte Hindernis der Rettungsarbeiten ist auch am Dienstag die Dämmerung, die sich über die Küste senkt. Die Helfer vermuten Hunderte Eingeschlossene in den frisch überfluteten Gebieten. Ohne Tageslicht können die Boote nicht durch die Straßen fahren, überall hängen gefährliche Hochspannungskabel ins Wasser. Aus der Tiefe steigen aus beschädigten Leitungen Gasblasen empor.
Nun hat die Diskussion darüber begonnen, wie das Wasser aus der großen Wanne zu lassen sei. Einen natürlichen Abfluss gibt es nicht. Selbst wenn der Damm repariert wird, reicht die Kapazität der Pumpen nicht aus, um die Stadt schnell trocken zu legen. Ratten, Mäuse, Schlangen, Alligatoren konkurrieren mit den Menschen um trockene Plätze. Trinkwasser könnte knapp werden.
Es wird dauern, bis die Normalität zurückkehrt. Die Sturmsaison ist längst nicht vorüber. Allein bis Mitte Oktober dürften weitere sieben bis zehn Hurrikane Amerikas Südküste heimsuchen. Mindestens zwei davon könnten so mächtig sein wie Katrina.
- Datum 27.07.2006 - 14:15 Uhr
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- Quelle (c) DIE ZEIT 01.09.2005 Nr.36
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Ohne weitere Worte zu verlieren empfehle ich hier einen Link der es auf den Punkt bringt. Der gesprochene Text ist englisch.
Die mächtigste Super-Macht aller Zeiten hat gegen die Natur eine katastrophale Niederlage erlitten. Mit den Opfern fühlen wir genauso mit wie mit den Opfern der Tsunami-Welle und hoffen, dass auch dieses Mal eine Hilfswelle nachfolgt. Dabei dürften die mit 27 Milliarden Dollar bezifferten Materialschäden kein größeres Problem sein: Sie entsprechen ca. 5% der US-Militärausgaben in Höhe von ca. 500 Milliarden, die die Sicherheit garantieren sollen. Die 691 Milliardäre, die im Jahre 2004 einen Zugewinn (!) von 300 Milliarden Dollar erzielt haben, könnten die Rechnungen mit 10 % ihres Jahres-Zugewinns begleichen. Das viel größere Problem ist das unermessliche Leid, das in Dollar nicht zu beziffern ist! Der aktuelle Report des Wuppertal Instituts Fair Future weist nach, dass die Menschheit die Biosphäre bereits mit 20% überbelastet. Es ist schwer zu sagen, ob die Zerstörungskraft von Katrina schon eine Antwort der Natur auf die klimaverändernden menschlichen Einflüsse ist: Auf jeden Fall klärt sie die wahren Machtverhältnisse zwischen der Menschheit und der Natur. Wenn wir weiteres unermessliches Leid im 21. Jahrhundert verhindern wollen, dann werden wir wohl die wahren Feinde bekämpfen müssen: die menschenverursachten Bedrohungen.
Die nächste UN-Konferenz in zwei Wochen zum Thema In larger freedom könnte ja beschließen, wie wir uns vor den wahren Feinden, den Bedrohungen des 21. Jahrhunderts ,in Sicherheit bringen. An Sicherheits-Geldern dürfte es ja wohl nicht scheitern, sie müssten nur umgeleitet werden. Bei dem beinahe US-Präsidenten Al Gore war schon 1992 nachzulesen, was zu tun ist: Wege zum Gleichgewicht Ein Marshall Plan für die Erde.
Auch das ZEIT-Interview mit dem Ex-US-Präsidenten Bill Clinton ( http://www.zeit.de/2005/3... ) weist in die richtige Richtung. Hoffentlich werden diese Wege in der Gefahr bald eingeschlagen!
Die mächtigste Super-Macht aller Zeiten hat gegen die Natur eine katastrophale Niederlage erlitten. Mit den Opfern fühlen wir genauso mit wie mit den Opfern der Tsunami-Welle und hoffen, dass auch dieses Mal eine Hilfswelle nachfolgt. Dabei dürften die mit 27 Milliarden Dollar bezifferten Materialschäden kein größeres Problem sein: Sie entsprechen ca. 5% der US-Militärausgaben in Höhe von ca. 500 Milliarden, die die Sicherheit garantieren sollen.
Die 691 Milliardäre, die im Jahre 2004 einen Zugewinn (!) von 300 Milliarden Dollar erzielt haben, könnten die Rechnungen mit 10 % ihres Jahres-Zugewinns begleichen. Das viel größere Problem ist das unermessliche Leid, das in Dollar nicht zu beziffern ist! Die Menschheit hat die Biosphäre bereits mit 20% überbelastet. Es ist schwer zu sagen, ob die Zerstörungskraft von Katrina schon eine Antwort der Natur auf die klimaverändernden menschlichen Einflüsse ist: Auf jeden Fall klärt sie die wahren Machtverhältnisse zwischen der Menschheit und der Natur. Wenn wir weiteres unermessliches Leid im 21. Jahrhundert verhindern wollen, dann werden wir wohl die wahren Feinde bekämpfen müssen: die menschenverursachten Bedrohungen.
Die nächste UN-Konferenz in zwei Wochen zum Thema In larger freedom könnte ja beschließen, wie wir uns vor den wahren Feinden, den Bedrohungen des 21. Jahrhunderts, in Sicherheit bringen. An Sicherheits-Geldern dürfte es ja wohl nicht scheitern, sie müssten nur umgeleitet werden. Bei dem beinahe US-Präsidenten Al Gore war schon 1992 nachzulesen, was zu tun ist: Wege zum Gleichgewicht Ein Marshall Plan für die Erde.
Auch das ZEIT-Interview mit dem Ex-US-Präsidenten Bill Clinton weist wohl in die richtige Richtung. Hoffentlich werden diese Wege in der Gefahr bald eingeschlagen, damit uns die Zukunft nicht immer wieder solch´ grausames Leid beschert.
Die mächtigste Super-Macht aller Zeiten hat gegen die Natur eine katastrophale Niederlage erlitten. Mit den Opfern fühlen wir genauso mit wie mit den Opfern der Tsunami-Welle und hoffen, dass auch dieses Mal eine Hilfswelle nachfolgt. Dabei dürften die mit 27 Milliarden Dollar bezifferten Materialschäden kein größeres Problem sein: Sie entsprechen ca. 5% der US-Militärausgaben in Höhe von ca. 500 Milliarden, die die Sicherheit garantieren sollen. Die 691 Milliardäre, die im Jahre 2004 einen Zugewinn (!) von 300 Milliarden Dollar erzielt haben, könnten die Rechnungen mit 10 % ihres Jahres-Zugewinns begleichen. Das viel größere Problem ist das unermessliche Leid, das in Dollar nicht zu beziffern ist! Der aktuelle Report des Wuppertal Instituts Fair Future weist nach, dass die Menschheit die Biosphäre bereits mit 20% überbelastet. Es ist schwer zu sagen, ob die Zerstörungskraft von Katrina schon eine Antwort der Natur auf die klimaverändernden menschlichen Einflüsse ist: Auf jeden Fall klärt sie die wahren Machtverhältnisse zwischen der Menschheit und der Natur. Wenn wir weiteres unermessliches Leid im 21. Jahrhundert verhindern wollen, dann werden wir wohl die wahren Feinde bekämpfen müssen: die menschenverursachten Bedrohungen. Die nächste UN-Konferenz in zwei Wochen zum Thema In larger freedom könnte ja beschließen, wie wir uns vor den wahren Feinden, den Bedrohungen des 21.Jahrhunderts ,in Sicherheit bringen. An Sicherheits-Geldern dürfte es ja wohl nicht scheitern, sie müssten nur umgeleitet werden. Bei dem beinahe US-Präsidenten Al Gore war schon 1992 nachzulesen, was zu tun ist: Wege zum Gleichgewicht Ein Marshall Plan für die Erde.
Auch das ZEIT-Interview mit dem Ex-US-Präsidenten Bill Clinton ( http://www.zeit.de/2005/3... ) weist in die richtige Richtung. Hoffentlich werden diese Wege in der Gefahr bald eingeschlagen!
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