In Deutschland ist ein Wettbewerb um die besten Köpfe entbrannt, und dieser findet längst nicht mehr nur in der hohen Politik statt oder im salon de coiffure von Udo Walz. Gut so, denn um dauerhaft im globalen Umfeld bestehen zu können, braucht es überall die besten Köpfe. Zuversicht verbreiten die bundesamtseigenen Statistiker, die bei der Ernte von Salatköpfen gute Erträge ausmachten. Ist ja schon mal was. Die aus öffentlichen Mitteln finanzierten Elitenförderprogramme für heimisches Blattgemüse (vulgo: Agrarsubventionen) wirken. Und auch für ausländischen Kopfsalat wird der deutsche Wochenmarkt zunehmend attraktiver: Headhunter berichten, dass für high potentials unter den Gemüsen heute schon Kopfgelder bis zu 1,25 Euro je Kilo gezahlt werden, rund ein Drittel mehr als vor fünf Jahren. Für den Standort Deutschland bedeutet das: Jetzt haben wir den Salat. Und zwar ziemlich viel davon.