Julia Klöckner zieht ihren roten Blazer aus und breitet ihn über den Rücksitz, neben die Saftflaschen, die ihr Foto tragen. Sie zwängt sich ans Steuer ihres VW Beetle. Der Wagen rollt aus der Parkbucht, durch Idar-Oberstein, biegt auf die Bundesstraße 41 Richtung Frankfurt. Es war ein anstrengender Tag, mit einer Begegnung, die wichtig war für ihr berufliches Fortkommen. Klöckner gönnt sich keinen Seufzer der Erleichterung. Draußen die immergleichen Dörfer, Hügel, Weinberge – sie fährt hier alle paar Tage lang. Sie fährt so schnell an diesem heißen Sommertag Ende August, als wollte sie den Wagen dazu bringen, wie ein Flugzeug abzuheben.

Die Straße ist für Julia Klöckner so etwas wie eine Start- und Landebahn. Von hier ist sie aufgebrochen: geboren in Bad Kreuznach, aufgewachsen in Guldental, 2661 Einwohner, jüngstes Kind einer Winzerfamilie, das nie wegwollte aus Rheinland-Pfalz, nur Religions- und Sozialkundelehrerin werden an einer Schule in der Nähe. Es schien der vorgezeichnete Weg. Klöckners älterer Bruder hatte die besseren Noten, er sollte fortgehen. Sie dachte nicht darüber nach, wieso. Irgendwann sprang etwas um, verschob sich. Heute hegt ihr Bruder den Weinberg, während die Schwester durch ihre Heimat rast, die ihr Wahlkreis ist. Mit 32 Jahren gehört sie zu den jüngsten Abgeordneten der CDU. Die gilt trotz Angela Merkel immer noch als Altmännerpartei, in der junge Frauen bestenfalls Beiwerk sind, gemäß dem klassischen konservativen Rollenmodell. Doch viele sagen Klöckner in dieser Partei eine Karriere voraus. Es heißt, dass Merkel sie schätzt. Sie ist eine von vier jungen Abgeordneten, denen man zutraut, in einer CDU-Regierung einen Sprecherposten zu erhalten. Es heißt auch, junge Leute wie Klöckner veränderten die Partei.

Noch reibt sich mancher die Augen und staunt, dass die Helmut-Kohl-Fans von gestern nun ihre Kanzlerkandidatin mit Rolling-Stones-Songs feiern. Alles nur Berechnung, Show? Oder hat sich die CDU in den Jahren der Opposition stärker modernisiert, als man für möglich hielt? Seit den letzten Bundestagswahlen sorgt ausgerechnet die CDU für die größte Repräsentation politischer Jugend im Bundestag – 25 ihrer Abgeordneten waren zu Beginn der letzten Legislaturperiode unter 35; bei der SPD waren es 7. Nun ist diese Generation dabei, sich bemerkbar zu machen. Sie steht vor ihrem ersten großen Karriereschritt. Wer sind diese Jungen? Was unterscheidet sie von der alten CDU? Haben sich unter Angela Merkel die Spielregeln geändert?

"Als ich noch bei meinen Eltern lebte, hielt ich mich für die klassische Konservative vom Land", sagt Klöckner. "Ich dachte damals, ich würde früh Kinder bekommen und weiterführen, was die Familie geschaffen hat. Aber dann bin ich viel gereist, habe studiert und gearbeitet."

Sind Sie konservativ?

"Hängt davon ab, wie man den Begriff füllt. Für mich sind Familie, Region, Verlässlichkeit wichtig. Auch Religion ist es, der Glaube an Gott."

Haben Sie eine Vision?

"Ich möchte meine Arbeit gut machen."

Sie überlegt einen Moment.

"Ich halte Eigenverantwortung, Respekt, Solidarität und Freiheit für Grundpfeiler. Außerdem bin ich überzeugt, dass Menschen unterschiedlich sind." Sie nimmt die Autobahn zum Frankfurter Flughafen, um nach Berlin zu fliegen, für einen Tag. Sie lässt den Wagen auf dem Diplomatenparkplatz zurück.

Unter Bauern

Schmallenberg, eine Kleinstadt im Sauerland, Anfang Juli. Schröders Vertrauensfrage im Bundestag ist erst vier Tage her. Die Aufregung, die Euphorie ist noch nicht angekommen in der Fachwerkidylle. Klöckner sitzt auf dem Podium im großen Saal der Stadthalle, als einzige Frau unter Männern. Neben ihr sitzt Friedrich Merz, der ehemalige Fraktionsvorsitzende im Bundestag. Er hat sie eingeladen als Mitglied des Agrarausschusses. Selbst in den Augen eines Kollegen von den Grünen hat sie dort gute Arbeit geleistet. "Sie steht uns näher, als man denkt", sagt er. Klöckners Auftritt in Schmallenberg zum Thema "Grüne Romantik oder modernes Agrarbusiness?" ist lange geplant gewesen. Jetzt ist Klöckner als Vertreterin der zukünftigen Regierung da.

Sie trägt einen weißen Blazer mit großen gelben und roten Punkten. Ich bin eine Frau, ich falle auf, sagen die Farben; es kann ein Vorteil sein. Ihre Ohrstecker sind dick wie Murmeln. Ihre blonden Haare sind perfekt gekämmt, zu einer Kugelfrisur, wie sie Fernsehmoderatorinnen tragen, um seriös zu wirken. Klöckner sieht älter aus damit, viel älter als 32. Auch das kann ein Vorteil sein.

Einer der Männer auf dem Podium begrüßt sie als "ehemalige Weinkönigin". Ihre Mundwinkel gehen nach unten. Deutsche Weinkönigin war sie vor zehn Jahren. "Ein PR-Job", rechtfertigt sie sich. "Ich war für die Weinwirtschaft bei den UN in New York, in China. Ich setzte mich ein für ein Produkt, so wie ich es jetzt für meine Region tue. Es war eine gute Vorbereitung auf die Politik." Der Titel ist wie ein Jackett, dessen Farbe aus der Mode ist.

Klöckner hat Theologie und Politikwissenschaften studiert, in Mainz. Prägendes Erlebnis sei ein Seminar gewesen, in dem sie die Grundsatzprogramme von CDU und PDS verglich. Das Menschenbild der Christdemokraten habe sie fasziniert, "weil es den Menschen Freiräume lässt und nicht alle gleich macht". Mit 24 trat sie der Partei bei. In der Jungen Union fühlte sie sich wohl, "es gab auch schöne Grillfeste". Sie fiel auf. Da arbeitete sie bereits als Journalistin; bis heute ist sie Chefredakteurin des Sommelier Magazins.

Wer hat sie entdeckt? "Die CDU in Bad Kreuznach, der Landesvorsitzende, mein Vorgänger, der nur knapp den Einzug in den Bundestag verfehlte." Es klingt, als hätten alle sie bedrängt, aber manche hielten sie mit 29 auch für zu jung. Ihre Konkurrentin war eine Lokalpolitikerin der Frauenunion. Sogar die CDU beugt sich einer Frauenquote. Ein Drittel aller Listenplätze, Jobs soll an Frauen gehen, aber die fehlen in den kleinen Ortsvereinen. Über die Landesliste kam Klöckner dann in den Bundestag. Den Wahlkreis verlor sie, er ist seit langem in SPD-Händen. Sie errang 40 Prozent der Stimmen.

Sie tritt ans Pult der Stadthalle, aufrecht, raumgreifend. Auch im Parlament war sie "die Weinkönigin". Sie schlug Vorteile daraus, beschwerte sich beim Bundestagspräsidenten, dass es bei Staatsempfängen keinen Riesling, sondern italienischen Prosecco gab. Seitdem schenkt die Regierung, wenn sie Staatsgäste lädt, auch deutsche Weine aus. "Ich bin mit der Flasche groß geworden", sagt Klöckner jetzt, "im Weinberg." Die Bauern starren sie an. Vor einer Woche hat Klöckner in Berlin eine Gruppe Rentner durch den Bundestag geführt, sie kamen aus ihrem Wahlkreis. Sie hat genau das Gleiche gesagt. "Aber ich bin nicht nur Weinkönigin, ich habe auch Abitur und Führerschein." Die Bauern lachen.

Doch hier im Sauerland ist die Stimmung nüchterner als in Berlin. Die Männer haben verdrossene Gesichter, sie sorgen sich um ihre Zukunft. Sie wollen nicht über Bundespolitik reden, sondern über die Preise von Weihnachtsbäumen, die in Polen billiger wachsen. Klöckner stockt, verhaspelt sich. Sie könnte unter Merkel Sprecherin für Verbraucherfragen werden, sie muss diesen Job hier gut machen. Doch sie wirkt nervös, springt durch die Themen. Sie beschimpft die grüne Ministerin, rettet sich in Platitüden. "Das Herz für die Landwirtschaft ist bei uns am rechten Fleck", sagt sie. "Die CDU ist in der Landwirtschaft verortet." Als sie geendet hat, ist eine Sekunde lang Stille. Dann bekommt sie lauten Applaus.

Gefragt, wie er Klöckner fand, sagt einer der Männer, die auf dem Podium saßen: "Na ja, sie bemüht sich. Aber wir sind froh, dass wir eine junge Frau haben, die so nach vorne geht."

Auf die Bühne mit Moby

Neustadt an der Weinstraße, Mitte Juli. Parteitag der CDU Rheinland-Pfalz, Abstimmung über die Kandidatenliste zur Bundestagswahl. Die Halle ist größer als die im Sauerland, sie fasst beinahe 300Menschen. Hier wurde Klöckner vor zehn Jahren zur Weinkönigin gewählt, von Gastronomen, Winzern, Politikern, Journalisten. "Ich war eine von 13 Kandidatinnen", sagt sie. Sie klingt heiser. Wie viele Stimmen sie bekam? Sie erinnere sich nicht.

Klöckner hat viel geredet am Vorabend, als der Landesvorstand die Liste aufstellte, die nun abgenickt werden muss. Sie hat Platz 6 bekommen, wie drei Jahre zuvor – die ersten 13 gelten als sicher. Sie wird also wieder im Bundestag sein, ob sie in ihrem Wahlkreis gewinnt oder nicht. Fast alle Kandidaten auf den sicheren Plätzen sind Männer. Klöckner ist eine von vier Frauen. Sie fällt auch hier auf, leuchtend blond, in karmesinrotem Kostüm, mit hochhackigen Schuhen. Um ihren Hals hängt eine Kette mit einem goldenen Kreuz. Sie tritt ans Mikrofon. Jeder Kandidat hat an diesem Vormittag zehn Minuten. Die Männer vor ihr haben ihre Posten aufgezählt. Sie haben gesagt, wie lange sie schon in der Partei sind. Die meisten sind da seit Jahrzehnten. Die Frauen haben gesagt, dass sie verheiratet sind. Sie haben auch die Zahl ihrer Kinder genannt. Alle Kandidaten auf den sicheren Plätzen sind viel älter als Klöckner, um die 50.

Es sind diese 50-Jährigen, die die Partei seit langem beherrschen. Jetzt haben sie ein Problem. Die Älteren seien frustriert, raunt es in der Berliner Jungen Gruppe, einer Vereinigung von jüngeren CDU-Abgeordneten, der auch Klöckner angehört. Die Jungen gelten als pragmatische Profis, eher liberal als stur konservativ. Die Alten sähen durch sie ihre Pfründen bedroht, heißt es. Angela Merkel schart die 40-Jährigen um sich, weil sie sich deren Loyalität sicherer sei. Und auch die 30-Jährigen schätze sie für ihr "ungefiltertes Feedback". Julia Klöckner werde in Merkels Umfeld protegiert, glaubt ein grüner Abgeordneter, der ihre Arbeit beobachtet. Sie werde "womöglich gezielt aufgebaut zur Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz".

Julia Klöckner, am Mikrofon, nimmt sich nur zwei Minuten. Geburtsort, Studium, Beruf, ihre Fachgebiete Verbraucherschutz, Medizinethik. "Unter der grünen Ideologie ist der Verbraucher entmündigt worden", sagt sie, "das müssen wir zurechtrücken." Sie erwähnt ihr "christliches Menschenbild". Niemand tuschelt, niemand rutscht auch nur auf seinem Stuhl herum, wie sie es anschließend tun werden, wenn die anderen jungen Kandidaten reden – die auf den aussichtslosen Listenplätzen. In der Aufmerksamkeit für Klöckner ist eine Andeutung, wie schwer es gewesen sein muss, sich diese Achtung zu erkämpfen. Klöckner ist nicht verheiratet, sie hat keine Kinder. Sie erwähnt es mit keinem Wort.

Klöckner lebt mit ihrem Freund, einem Journalisten, in Bad Kreuznach, 44000 Einwohner. Ihr Freund ist 20 Jahre älter als sie. Er stehe in manchen Ansichten den Grünen nah, erzählt sie – als halte sie die Nähe zu diesem Mann allein deshalb für ein Wagnis. "Da können schon mal Welten aufeinander prallen, aber ab und zu konnte ich ihn auch schon bekehren." Ihr Elternhaus sei wertkonservativ, eine "Patchwork-Familie". Die Eltern sind geschieden, der Vater lebt mit seiner neuen Partnerin und der Familie des Bruders auf dem Weingut. "Ob man verheiratet ist oder nicht, spielt in der CDU keine große Rolle mehr. Konservativ zu sein bezog sich früher eher auf die Form, die Hülle. Jetzt kommt es vor allem darauf an, was drin ist."

Auf der Treppe vor der Halle stehen an diesem Sommertag einige auffallend hübsche junge Frauen und ein Mann von schwarzer Hautfarbe. Sie begrüßen die Gäste mit Seifenblasen, verteilen Döschen voller Lauge. Auf den Banderolen steht: "die Wahlversprechen der SPD". Sind es Mitglieder der Jungen Union, die da pusten? Hat sich die CDU so rasend modernisiert, dass man ihre jüngsten Anhänger von der globalisierten Jugend der Benetton-Werbung nicht mehr unterscheiden kann? Dumm, es sind Mitarbeiter einer Event-Agentur. Sie wirken so fehl am Platz auf dieser drögen Parteiveranstaltung wie die Bemühungen der CDU-Granden, zu elektronischen Beats schwungvoll auf die Bühne zu marschieren. Lift me up heißt das Stück, es stammt von Moby. Auf einer Videoleinwand zerhackt ein Clip die Erfolgsgeschichte der CDU. Trümmerfrauen, Adenauer, Kohl, die Mauer, Stoiber,Merkel. "Wir wählen Freiheit", sagt Adenauer, während die Beats weiterschmettern, es klingt, als würde er rappen. Die CDU, so suggeriert diese Musik, dieses Video, ist endlich angekommen in der Welt des Pop, der kulturellen Globalisierung, die die Bewegung der 68er erst geschaffen hat. Vielleicht hofft die CDU, wenn sie sich hier auch noch breitmacht, schneidet sie den Sozialdemokraten nach einem Wahlsieg für immer den Rückweg ab.

Man könnte Julia Klöckner als erste bescheidene Erfüllung des Versprechens sehen, das die CDU sich mit dieser Inszenierung gibt.

In Neustadt bekommt sie 218 von 257 Stimmen, das zweitbeste Ergebnis von vier Frauen.

Popliteratur zum Geburtstag

Idar-Oberstein, kurz vor Ende des Wahlkampfs. Ein kleiner Platz in der Innenstadt, eine Bühne vor der Betonfassade eines Kaufhauses. Ein Alleinunterhalter spielt Freddy Quinn. Sieben Bierbänke, viel graues Haar. Jugendliche in orangefarbenen Polohemden mit der Aufschrift "Team Zukunft" reichen Flaschen voll Vitaminsaft, auf denen Klöckners Foto klebt, Polit-Sponsoring eines Fabrikanten. Klöckners Gegenkandidat bei der Bundestagswahl ist ein Staatssekretär aus dem Innenministerium. Vor drei Jahren hatte er sieben Prozent mehr.

Die Kandidatin im roten Blazer wirkt aufgeräumt. Zwei Stunden zuvor hat sie in ihrer Heimatstadt Bad Kreuznach zu Senioren gesprochen, in einem Weinzelt auf dem Rummelplatz. Wahlhelfer schenkten heimischen Weißburgunder aus. Die Helfer duzten sich, die Abgeordnete. Auf den Polohemden leuchtete Klöckners Foto. Darunter stand nicht "Team Zukunft", sondern "Team Julia". Es schien, als wären die Alten da, um Klöckners baldigen Aufstieg zu feiern.

In Idar-Oberstein erwartet Klöckner den mächtigsten CDU-Mann, der ihr in diesem Wahlkampf zur Seite steht. Es ist Volker Kauder, der Generalsekretär, ein strenger Mittfünfziger mit der Ausstrahlung eines Offiziers. Einer, dem man zutraut, dass er kalt über Karrieren entscheidet. Es ist eine Auszeichnung, dass er Klöckner unterstützt. Er kommt mit einer Entourage, die vielleicht das wahre Zeichen von Macht ist. Sie umlagert Kauder, lauert auf jedes Wort von ihm. Klöckner reiht sich ein. Sie wirkt nicht nervös.

Auf der Bühne ist sie wieder die einzige Frau. Sie beglückwünscht den CDU-Ortsvorsitzenden, der an diesem Tag 70 wird. Sie drückt ihm ein Geschenk in die Hand, den neuen Roman des britischen Popautors Nick Hornby. Das Buch handelt von einer Gruppe junger Selbstmörder, die sich zufällig auf einem Hochhausdach treffen. Der Alleinunterhalter spielt Happy Birthday.

Kauder tritt ans Mikrofon. Er sagt, er sei hier, weil Klöckner ihn gebeten habe. "Sie ist mir besonders aufgefallen. Durch die Art, wie sie spricht, wie sie mit der Öffentlichkeit umgeht, durch ihren Sachverstand. Das hat mir sehr imponiert." Es klingt wie die Ankündigung einer Beförderung.

Dann spottet Kauder über Rot-Grün. Er verspricht gute Regierungsarbeit, Handwerk. "Visionen will keiner mehr", sagt er. Klöckner nickt. Gleich wird sie in ihren VW Beetle steigen, ohne einen Seufzer der Erleichterung. Sie hat sich nicht geduckt vor Kauder. Sie ist keine Alibi-Frau, wie es früher so viele gab in der CDU. Gleich wird sie über die Bundesstraße 41 rasen – jene Straße, die sie wohl nie wirklich hinter sich lassen wird, selbst wenn sie aufsteigt unter Angela Merkel.

Kauder tritt von der Bühne, die Entourage läuft ihm hinterher. Bier wird gezapft, Fotos werden gemacht. Kauder setzt sich auf eine Bierbank. Er tätschelt einem kleinen Mädchen den Kopf. Dann steht er neben Klöckner, vor ihnen ein Fotograf. Kauders Arm umfasst Klöckners Taille. Beide neigen sich einander zu, lächeln. Kauders Hand rutscht langsam höher, auf ihr Schulterblatt. Klöckner streckt ebenfalls ihren Arm aus, hinter Kauders Rücken, doch ihre Hand hält Abstand. Sie berührt nicht einmal sein Jackett. Kauders Hand streicht über ihre Schulter, dann ist sie weg.