Staat gegen BloggerSeite 2/2
Vergangenen Freitag sitzt der Kulturredakteur Wang Xiaoshan mit zwei befreunden Journalisten in einem Pekinger Café; man trinkt Pepsi, isst Salat. Mit dabei ist der Chefredakteur des Internet-Portals sina.com. Man spricht über die neue Verordnung. »Die Mächtigen sehen im Bloggen eine Gefahr«, darin ist man sich einig. »Die Regierung ist dumm. Wir sind klüger als sie.« Im Westen würden nur Laien bloggen, in China vor allem Journalisten und Schriftsteller.
Wangs Artikel über die Professorin, die auf dem Dorf für Demokratie kämpfte, steht immer noch auf seiner Website. »Ich bewege mich da an einer Grenze«, sagt er. »Ich weiß, was gefährlich ist.«
- Datum 06.10.2005 - 14:00 Uhr
- Seite 1 | 2 | Auf einer Seite lesen
- Quelle (c) DIE ZEIT 06.10.2005 Nr.41
- Versenden E-Mail verschicken
- Empfehlen Facebook, Twitter, Google+
- Artikel Drucken Druckversion | PDF
-
Artikel-Tools präsentiert von:








Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren